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Titelaufnahme

Titel
Das betriebliche Risikomanagement aus kulturtheoretischer und kontingenztheoretischer Sicht / eingereicht von Waltraud Öller
Weitere Titel
Corporate risk management from a cultural theory and contingency theory perspective
VerfasserÖller, Waltraud
Begutachter / BegutachterinGreiling, Dorothea ; Pernsteiner, Helmut
ErschienenLinz, Mai 2016
Umfangxiv, 333 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Risikomanagement / Risiko / Enterprise Risk Management / Kulturtheoretischer Risikoansatz / Risikoverhalten / Entscheidungsverhalten / Risikokultur / Risikoneigung
Schlagwörter (EN)risk / risk management / enterprise risk management / cultural theory of risk / cultrual bias / risk behaviour / decision behaviour / risk culture / risk propensity
Schlagwörter (GND)Betriebswirtschaftslehre / Risikomanagement / Risikoverhalten / Entscheidungsverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-10753 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Das betriebliche Risikomanagement aus kulturtheoretischer und kontingenztheoretischer Sicht [5.3 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bedeutung des betrieblichen Risikomanagements in der Unternehmenspraxis wie auch in der betriebswirtschaftlichen Forschung ist nach wie vor ungebrochen. Wurde die Diskussion um ein betriebliches Risikomanagement insbesondere durch gesetzliche Vorgaben initiiert, so geht es heute vermehrt um die Frage wie es Unternehmen möglich ist in einem sehr komplexen und dynamischen Umfeld rechtzeitig Chancen und Risiken zu erkennen und nachhaltig im Hinblick auf die Unternehmensziele zu steuern. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit die Umsetzung des Risikomanagements in österreichischen Unternehmen und den Einfluss kultureller Faktoren auf das Risikomanagement. Dafür wurden die Systemtheorie, der Kontingenzansatz und der kulturtheoretische Risikoansatz als theoretischer Rahmen gewählt. Die empirische Untersuchung folgte der Idee der Methodentriangulation. Die quantitative Erhebung wurde in Form eines on-line Fragebogens durchgeführt. Die qualitative Erhebung wurde in Form von 15 leitfadengestützten Interviews durchgeführt. In Bezug auf die Kontextfaktoren zeigte die Analyse der Daten, dass jene Faktoren, die theoretisch durch die Prinzipal-Agenten-Theorie erklärt werden konnten, einen signifikanten Einfluss auf das Bestehen eines Risikomanagements haben. Zusätzlich dazu deuten die Daten an, dass eine hohe Umfeldunsicherheit Grund für das Einführen von Risikomanagement sein könnte. Bezüglich der Risikokultur zeigte sich, dass die Strukturen im operativen Risikomanagement unabhängig von der Risikokultur sehr ähnlich sind, jedoch deren Bedeutung für das Verhalten der Organisationsmitglieder je nach Risikokulturtyp variert. Dies wird in einer unterschiedlich starken Standardisierung der Aufgaben und Prozesse deutlich. Stärkere Unterschiede entsprechend der kulturellen Prägung weist die Steuerung strategischer Chancen und Risiken auf. Weiters konnten den unterschiedlichen Kulturtypen verschiedene Funktionen des Risikomanagements zugeteilt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Risk Management ist still an important topic in practice and theory. Starting from the discussion on legal requirements and their fulfillment the important questions are now how can companies suceed in identifiying and managing their risks on time and in a sustainable way. Therefore this dissertation shows on the basis of the system theory and the contingency theory the status quo of risk management in Austrian companies and examines according to the cultural theory approach the influence of cultural factors on risk management. The field study consists of an on-line questionnaire and 15 in-depth qualitative interviews. The analysis shows a significant influence of factors which are deducted from the principal agent theory. Besides that the analysis also suggests that the factor environmental uncertainty could be a reason for implementing risk management. For risk culture it could be shown that the structure of risk management is merely the same in the companies altough the usage of these structures is different according to the cultural bias. Also for stratgic decision cultural differences could be shown. Finally different functions for risk management could be identified and matched to the different cultural types.