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Titelaufnahme

Titel
Polyphosphazenes with controlled dimensions and unique architectures: from synthesis to nanomedicine / submitted by Mag. Helena Henke
Weitere Titel
Polyphosphazene mit kontrollierten Dimensionen und einzigartigen Architekturen: von Synthese bis Nanomedizin
VerfasserHenke, Helena
Begutachter / BegutachterinTeasdale, Ian ; Monkowius, Uwe
ErschienenLinz, November 2016
Umfangx, 117 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Polyphosphazene / Polymersynthese / Phosphorus-basierende Polymere / Makromolekulare Architektur / Makromolekulare Wirkstoffe / abbaubare Polymere / Pharmakotherapie
Schlagwörter (EN)polyphosphazenes / polymer synthesis / phosphorus-based polymers / macromolecular architecture / macromolecular drugs / degradable polymers / drug delivery
Schlagwörter (GND)Polyphosphazene / Polymere / Chemische Synthese / Makromolekulare Chemie / Pharmakotherapie
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-12615 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Polyphosphazenes with controlled dimensions and unique architectures: from synthesis to nanomedicine [10.26 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Neueste Entwicklungen in den Polymerwissenschaften ermöglichten die Synthese von Polymeren mit gut-definierten Größen und Nanostrukturen und führten zu einem Aufschwung in Veröffentlichungen über neuartige Materialien für (unter anderem) Nano-Medizin. Gesondert davon wurden bioabbaubare Polymere entwickelt, aber obwohl zahlreiche bioabbaubare Polymere existieren, bauen wenige davon bis zu kleinen Molekülen ab, die dann im Körper in einer geeigneten Zeitspanne für viele medizinische Anwendung, zum Beispiel intravenöse Wirkstoffzufuhr, metabolisiert werden können. Des Weiteren können sehr wenige dieser abbaubaren Materialien in Form von kontrollierten, gut-definierten Strukturen erzeugt werden. Das ist eine Lücke die es dringend zu schließen gilt, da eine Langzeitanwendung von nicht-abbaubaren Polymeren für intravenöse Wirkstofftransportsysteme inakzeptable ist, da deren Anreicherung im Körper Nebenwirkungen verursachen kann. Die Arbeit, die während dieser Dissertation durchgeführt wurde, versucht diese Missstände durch Entwicklung kontrollierter Strukturen von Polyphosphazenen, einer Gruppe von Polymeren mit bekannter, einstellbarer Abbaubarkeit und Abbau zu gutartigen kleinen Molekülen zu korrigieren. Daher liegt der Fokus dieser Doktorarbeit auf der Entwicklung von dicht verzweigten Strukturen mit kontrollierten Dimensionen, von Flaschenbürsten-Polymeren bis stern dedritische molekulare Bürsten, und Untersuchungen als makromolekulare Pro-Pharmaka basierend auf Polyphosphazenen. Eine phosphan-vermittelte Polymerisation wurde während dieser Doktorarbeit entwickelt um den Zugang zu kettenenden-funktionalisierten Polyphosphazenen zu ermöglichen. Diese Methode wurde anschließend verwendet um bisher unerreichbare Sterne und stern dendritische molekulare Bürsten zu synthetisieren. Die Kombination von verzweigten Polyphosphazenen und Platin(IV) Pro-Pharmaka gab makromolekulare Pro-Pharmaka, die während dieser Doktorarbeit synthetisiert und sowohl in vitro als auch in vivo untersucht wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

Recent advances in polymer science have allowed the preparation of polymers with well-defined size and nanostructures and have led to a boom in reports of novel materials proposed for (amongst other things) nanomedicines. Separately, biodegradable polymers have also been developed, but although a number of biodegradable polymers are available, few are degradable to small, metabolizable molecules in a suitable time-frame for some medical applications, for example for intravenous drug delivery. Furthermore, of these degradable materials, very few can be prepared with the controlled, well-defined structures required of such applications. This is an important gap to be filled since the use of non-degradable high molecular weight polymers for intravenous drug-delivery applications is a major hindrance to the clinical use of many proposed nanomedicines. The work contained in this thesis looks to rectify this through the development of controlled structures for polyphosphazenes, a group of polymers with known, tunable degradability and degradation to benign small molecules. For this reason, the focus of this thesis lies on the development of densely branched structures with controlled dimensions from bottlebrush polymers to star dendritic molecular brushes and investigations into macromolecular prodrugs based on polyphosphazenes. A phosphine-mediated polymerization was developed during this thesis to provide access to chain-end functionalized phosphazenes. This method was then utilized to synthesize previously unattainable star-branched and star dendritic molecular brushes. The combination of branched polyphosphazenes and platinum(IV) prodrugs gave macromolecular prodrugs, synthesized and investigated both in vitro and in vivo during the course of this thesis.