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Titelaufnahme

Titel
Freiheitsentzug bei Krankheit / eingereicht von: Mag.a Judith Kobler
Weitere Titel
Deprivation of liberty on grounds of ill health
VerfasserKobler, Judith
Begutachter / BegutachterinPabel, Katharina ; Hauer, Andreas
ErschienenLinz, Oktober 2016
UmfangXIX, 150 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Unterbringung / psychische Krankheit / Heimaufenthaltsgesetz / ansteckende Krankheit / Art 5 Abs 1 lit e EMRK
Schlagwörter (GND)Österreich <Heimaufenthaltsgesetz> / Psychische Störung / Freiheitsentziehung / Unterbringung / Europäische Menschenrechtskonvention <1950 November 4> / Österreich <Heimaufenthaltsgesetz> / Infektionskrankheit / Freiheitsentziehung / Unterbringung / Europäische Menschenrechtskonvention <1950 November 4>
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-13541 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Dateien
Freiheitsentzug bei Krankheit [1.46 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit geht der Frage nach, in welchen Konstellationen Menschen die Freiheit aufgrund einer Krankheit entzogen werden darf. Es lassen sich zwei große Gruppierungen vornehmen: einerseits die Freiheitsentziehung von Personen, die an einer psychischen Krankheit leiden, und andererseits die Freiheitsentziehung von Personen, die an einer ansteckenden Krankheit leiden. Die Antwort auf die Frage, wann und unter welchen Voraussetzungen Menschen, die einer dieser beiden Gruppen zugehören, die Freiheit entzogen werden darf, bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Zunächst wird aufgezeigt, in welchen Fällen und unter welchen Voraussetzungen der einfache Gesetzgeber Freiheitsentziehungen bei Krankheit erlaubt. Danach soll der Rahmen, den das österreichische Bundesverfassungsgesetz über den Schutz der persönlichen Freiheit und die Europäische Menschenrechtskonvention vorgeben, abgesteckt und die Frage beantwortet werden, ob die einfachgesetzlichen Regelungen den verfassungsrechtlichen Anforderungen Genüge tun. Neben diesen beiden genannten großen Gruppen werden auch Freiheitsentziehungen von suchtkranken Personen (Alkohol- und Rauschgiftsüchtige) und Landstreichern untersucht. Diese beiden Formen finden sich zwar in der zentralen Bestimmung des Art 5 Abs 1 lit e EMRK, aber weder im PersFrBVG, noch in einfachgesetzlichen Bestimmungen. Weiters sollen neben den Voraussetzungen für einen Freiheitsentzug auch die staatlichen Pflichten gegenüber den betroffenen Personen aufgezeigt und deren Rechtsschutzmöglichkeiten untersucht werden.