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Titelaufnahme

Titel
Ausgewählte Beispiele eines kontextorientierten Physikunterrichts / eingereicht von Mag. Marielis Beham
VerfasserBeham, Marielis
ErschienenLinz, 2017
UmfangIV, 97 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Physikunterricht / Kontextorientierung / Schülerinteressen / Farbe / Gitarre / Mensch
Schlagwörter (GND)Physikunterricht / Neue Medien / Alltag / Vernetzung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-13657 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Ausgewählte Beispiele eines kontextorientierten Physikunterrichts [4.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zu Physikunterricht bescheiden diesem kein gutes Bild. „Wozu soll ich das lernen?“ können sich die Schülerinnen und Schüler zu Recht fragen, angesichts der trocken und weltfremd präsentierten Inhalte. Dabei sind Physik und die darin geübten Methoden logischen Denkens ein essentieller Teil von Bildung, die in unserer hoch-technologisierten Umwelt immer wichtiger werden. Diese Diplomarbeit versteht sich als Motivation für Lehrende, physikalische Inhalte über alltagsnahe Kontexte in den Unterricht zu holen, in der Hoffnung, dass eine Steigerung des Physikinteresses der Schülerinnen und Schüler ebenso deren Leistungen im Unterricht positiv beeinflusst. Studien zur Korrelation von Interesse und Leistung im Physikunterricht zeigen keine großen Auswirkungen, jedoch kann das Selbstkonzept der Schülerinnen und Schüler bezüglich ihre Fähigkeiten im Physikunterricht gesteigert werden. Auf diese und weitere positive Aspekte eines kontextorientierten Physikunterrichts gehe ich in den ersten Kapiteln dieser Diplomarbeit ein. Im physikalischen Teil habe ich die Kontexte „Licht und Farbe“, „Gitarre“ und „Maschine Mensch“ so aufgearbeitet, dass eine Verknüpfung zwischen alltäglicher Erfahrungen und Physik evident wird. Dabei ist es mir wichtig eine Balance zwischen qualitativer und quantitativer Beschreibung der Phänomene zu erreichen. Beispiele, Näherungen und Herleitungen sollen gemeinsam mit Erklärungen dazu dienen, ein ausgewogenes Verständnis der vorgestellten Kontexte und deren physikalische Inhalte zu erlangen. Diese Diplomarbeit versteht sich nicht als universell gültige Anleitung für guten Physikunterricht, sondern versucht Anregungen zu geben, wie Alltägliches mit völlig neuen Augen gesehen werden kann.