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Titelaufnahme

Titel
Die Capital Campaign als projektorientierte Fundraising-Kampagne im Zuge der Restaurierung von Kulturgütern : mit besonderer Berücksichtigung kleinerer Projekte / eingereicht von Melanie Fürlinger, BSc
VerfasserFürlinger, Melanie
Begutachter / BegutachterinAndeßner, René
ErschienenLinz, 2017
UmfangVII, 80 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Capital Campaign / Restaurierung von Kulturgütern
Schlagwörter (EN)Capital Campaign
Schlagwörter (GND)Nonprofit-Organisation / Spendensammlung / Restaurierung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-13692 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Die Capital Campaign als projektorientierte Fundraising-Kampagne im Zuge der Restaurierung von Kulturgütern [1.21 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kulturgüter gelten als Zeugnisse vergangener Epochen und dienen der wissenschaftlichen Forschung. Daher ist es das wesentliche Ziel des Kulturgutschutzes, das Kulturerbe zu bewahren und für nachfolgende Generationen sicherzustellen. Einige NPOs haben sich zur Aufgabe gemacht, diese materiellen Kulturgüter zu schützen. Jedoch müssen sich NPOs im deutschsprachigen Raum mit alternativen Finanzierungsquellen auseinandersetzen, weil Kürzungen von finanziellen Ressourcen durch den Staat bestehen. Dadurch stehen NPOs vor einer großen Wende, die eine Veränderung der Finanzierungsstruktur bzw. eine Neuorientierung bedeuten. Neben der EU, dem Bund, dem Land und den Gemeinden werden vermehrt auch private Rechtsträger benötigt, die Sach-, Geld- oder Dienstleistungen leisten. Da sich Restaurierungsprojekte über einen längeren Zeitraum erstrecken, erscheint das international gebräuchliche Instrument der Capital Campaign sinnvoll. In den USA ist die Verwendung von Capital Campaigns eine beliebte Form bei mehrjährigen Projekten, um eine sehr hohe Geldsumme, in einem bestimmten Zeitraum für individuelle Förderprojekte einzuwerben. Nichtsdestotrotz werden Capital Campaigns im deutschsprachigen Raum bislang in geringem Maß eingesetzt. Obwohl die Chancen für NPOs, die mit fünf- oder sechsstelligen Spendensummen ihre Kampagne starten möchten, bestehen, fühlen sich viele Organisationen wegen der dafür benötigten hohen Ressourcen „überfordert“, ein Großspenden-Fundraising zu betreiben. Daher ist es im deutschsprachigen Raum wichtig, auch für vom Volumen her kleinere Restaurationsprojekte, die Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie wesentliche Elemente der Capital Campaign für projektorientierte Fundraising-Kampagnen im Zuge der Restaurierung von historischen Kulturgüter anwenden können. Ein Literaturüberblick soll die Rahmenbedingungen für eine zu entwickelnde Vorgangsweise festlegen und fundierte Aussagen für die Praxis und Forschung ableiten.