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Titelaufnahme

Titel
Ermittlungsverfahren nach polizeilichem Waffengebrauch / eingereicht von Martin Stecher
VerfasserStecher, Martin
Begutachter / BegutachterinBirklbauer, Alois
ErschienenLinz, 2017
Umfang59 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Waffengebrauch
Schlagwörter (GND)Österreich / Schusswaffengebrauch / Strafrecht / Ermittlungsverfahren
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-13754 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Ermittlungsverfahren nach polizeilichem Waffengebrauch [0.88 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der gegenständlichen Diplomarbeit möchte ich Besonderheiten bei der strafrechtlichen Beurteilung eines sogenannten lebensgefährdenden Waffengebrauchs durch Organe der Polizei darstellen, sofern dieser eine Körperverletzung oder den Tod eines Menschen zur Folge hat. Dabei werden sowohl die Voraussetzungen für einen Waffengebrauch aus Sicht des Waffengebrauchsgesetzes, als auch das Verhältnis zur Notwehr kurz dargestellt. Ein wesentlicher Bestandteil der Diplomarbeit soll sich mit dem Thema der strafrechtlichen Beurteilung eines Sachverhaltes nach einem Waffengebrauch mit Körperverletzung oder Todesfolge beschäftigen. Für die Subsumtion spielt es auf Ebene der Tatbestandsmäßigkeit keine Rolle, ob es sich bei der Verletzung oder Tötung um eine Handlung von Organen der Polizei handelt, oder ob eine andere Person dieses Verhalten setzt. Die wesentlichen Unterschiede für die Beurteilung ergeben sich auf der Ebene der Rechtswidrigkeit und möglicherweise auch bei den Schuldausschließungsgründen. Bei den Rechtfertigungsgründen wird meist im Rahmen der Amts- und Dienstpflichten das Waffengebrauchsgesetz zur Anwendung gelangen. Aber auch die Schuldausschließungsgründe, wie der Irrtum über einen rechtfertigenden Sachverhalt oder der Verbotsirrtum, sollen im Hinblick auf die Besonderheiten eines Waffengebrauches durch Organe der Polizei erörtert werden.