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Titelaufnahme

Titel
Internetapotheken : Verschreibungspflichtige Arzneimittel im Versandhandel / eingereicht von: Mag.a iur. Ilda Avdic, LL.B.
Weitere Titel
Online pharmacies - prescription medicines in online commerce
VerfasserAvdic, Ilda
Begutachter / BegutachterinLeidenmühler, Franz ; Birklbauer, Alois
ErschienenLinz, Jänner 2017
Umfang181 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Dissertation, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Internetapotheke / Arzneimittel / Versandhandel / DocMorris / Medicrime-Übereinkommen / Arzneimittelfälschung
Schlagwörter (EN)online pharmacy / medicines / online commerce / DocMorris / Medicrime / counterfeits
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Verschreibungspflichtiges Arzneimittel / Versandhandel / Freier Warenverkehr / Österreich
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-13876 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Internetapotheken [0.69 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei einer Erkältung, grippalen Infekten oder sonstigen körperlichen Beschwerden führt der erste Weg meist primär in die Apotheke. Da nun der Anteil der Internet-User ständig zunimmt wird auch das E-Pharma-Geschäft immer beliebter. Dieses birgt jedoch einige Gefahren und Risiken. Zudem wächst der weltweite Handel mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln. Der Versandhandel spielt aber auch bei der Verwirklichung des Binnenmarktes innerhalb der EU eine immer größere Rolle. Es werden die bestehenden und aufgehobenen Versandhandelsverbote in Österreich und Deutschland auf Grundlage der "DocMorris"-Entscheidung untersucht und einer rechtlichen Analyse unterzogen. Derösterreichische Gesetzgeber hat seine bisherige Rechtslage dahingehend geändert, dass diese nun der Rechtsprechung des EuGH im "DocMorris"-Urteil entspricht. Zudem werden das E-Pharma-Geschäft und das aktuelle Ausmaß der Fälschungen sowie die Strafbarkeit der Tatbestandshandlungen näher dargestellt. Auf Grundlage der Keck-Rechtsprechung wird dargestellt, wann die nationalen Versandhandelsverbote eine Marktzutrittsschranke darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the case of a cold, influenza infections or other physical ailments, the first route usually leads primarily to the pharmacy. As the share of Internet users is constantly increasing, the e-pharma business is also becoming more and more popular. This entails some dangers and risks. Furthermore global trade in counterfeit and illicit medicines is growing. The online commerce is also playing an increasingly important role in the realization of the internal market within the EU. Existing and abolished mail order bans in Austria and Germany are examined on the basis of the "DocMorris" decision and subjected to a legal analysis. The Austrian legislature has changed its current legal situation to the effect that this now corresponds to the jurisprudence of the ECJ in the "DocMorris" judgment. In addition, the e-pharma business and the current extent of the counterfeiting as well as the criminality of the defaults are described in more detail. On the basis of the Keck case law, it is shown when the national mail order bans constitute a market entry barrier.