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Titelaufnahme

Titel
Wissen im Spannungsfeld zwischen freiem Gemeingut und Schutz des geistigen Eigentums im Licht der Tragik der Anticommons / vorgelegt von Serife Leidenmühler-Bastürk
AutorInnenLeidenmühler-Bastürk, Serife
Beurteiler / BeurteilerinBorn, Rainer
ErschienenLinz, 2017
Umfang90 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wissen / Urheberrecht / Commons
Schlagwörter (EN)knowledge / intellectual property law / commons
Schlagwörter (GND)Wissen / Geistiges Eigentum / Digital Rights Management
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14229 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Wissen im Spannungsfeld zwischen freiem Gemeingut und Schutz des geistigen Eigentums im Licht der Tragik der Anticommons [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich dem Wissen im Spannungsfeld zwischen freiem Gemeingut und dem Schutz des geistigen Eigentums. Der immer stärkere Ausbau der Regelungen des Urheberrechts und eine damit regelmäßig verbundene Kommerzialisierung von Wissen wird von vielen als unfair empfunden und es werden alternative Techniken des Zugriffs auf Wissen entwickelt. Die Wissensindustrie wiederum sieht durch Alternativmodelle wie Informationsaustausch über Peer-to-Peer-Kommunikationen ihre Verwertungsansprüche bedroht und versucht, noch verschärftere Kontrollen durchzusetzen oder technische Hürden, z.B. im Wege des Digital Rights Management, durchzusetzen. Dadurch wiederum wird die globale Wissensallmende als bedroht angesehen. Die Darstellung und Aufarbeitung des Spannungsfeldes des überzogenen Schutzes von Wissen durch das Urheberrecht und den darauf folgenden Gegenbewegungen erfolgt im Rahmen dieser Arbeit anhand der in der Ökonomie eingeführten Modelle der „Tragik der Allmende“ sowie der spiegelbildlichen „Tragik der Anti-Allmende“. Dabei wird auch auf die von Jeremy Rifkin in seiner Vision einer „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ entwickelte Theorie einer Bändigung des Marktes durch die Commons einzugehen sein. Das Szenario Rifkins besteht in einer globalen Teil- und Tauschkultur mit universellem Zugang und Offenheit für alle. Anstelle des „Haben“ bestimmt dann das „Teilen“ das gemeinsame Leben. Diese kollaborativen Commons („kooperierende Allmende“) werden damit nach der Vision Rifkins zum Paradigma des 21. Jhdts. Abschließend soll Rifkins Theorie in den Kontext von Joachim Bauers These eines „kooperativen Gens“ gestellt werden. Rifkins Szenario einer globalen Teil- und Tauschkultur setzt nämlich voraus, dass die Menschen überhaupt dafür prädestiniert sind, in kollaborativen Allmenden zusammenzuarbeiten.

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