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Titelaufnahme

Titel
Compliance-Vorkehrungen im Bankwesen / eingereicht von Mühlböck Mario
VerfasserMühlböck, Mario
Begutachter / BegutachterinBinder, Bruno
ErschienenLinz, 2017
UmfangX, 88 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Compliance / Kreditinstitut / Bank / FMA / Compliance-Officer / CO / Wertpapiercompliance / Innenrevision / Wohlverhaltensregel / Interessenkonflikt / WAG / BöreG / MiFID
Schlagwörter (EN)compliance / compliance-officer
Schlagwörter (GND)Österreich / Compliance-System / Kreditinstitut / Kontrolle / Finanzdienstleistungsaufsicht / Rechtsschutz
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14438 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Compliance-Vorkehrungen im Bankwesen [1.43 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im ersten Teil dieser Arbeit erfolgen eine Begriffsdefinition von Compliance, seiner unterschiedlichen Aussagekraft in verschiedenen Branchen sowie dessen geschichtliche Herkunft. Danach erfolgt eine Darstellung der Entwicklung von compliance-relevanten Rechtsquellen im Bankensektor. Besonderer Fokus wird hierbei auf die kürzlich stattgefundene Änderung des BörseG und der kommenden Änderung durch die MIFID II gelegt. Nach der Vorstellung der einschlägigen Gesetze und Verordnungen wird auch auf die von der FMA publizierten Rundschreiben und weiterer Auslegungshilfen eingegangen. Die Beschreibung des Standard Compliance Codes der österreichischen Kreditwirtschaft rundet dieses Kapitel ab. Nach den Rechtsgrundlagen folgt ein Blick auf die eigentlichen Zwecke von Compliance und deren Zielrichtung. Der Kernbereich dieser Arbeit beschäftigt sich mit einzelnen Compliance-Vorkehrungen in Bankinstituten welche in der Praxis besonders oft Probleme bereithalten. Der Schwerpunkt soll hier auf Vermeidung von Fehlern liegen, die bereits in der Judikatur behandelt wurden oder nach wie vor strittig sind. Der nächste Themenkomplex beschäftigt sich mit der Rolle der Compliance-Funktion. Behandelt werden va strittige Themen der Unabhängigkeit, Weisungsfreiheit des nötigen Ressourceneinsatzes sowie der Mischverwendung mit der Internen Revision. Im Folgenden wird die FMA als Aufsichts- und Verwaltungsstrafbehörde vorgestellt und deren Kompetenzen in der Prüfpraxis eruiert sowie die Schnittstelle zur OeNB begutachtet. Im letzten Teil erfolgt ein Überblick über den zu beschreitenden Rechtsschutzweg gegen Compliance relevantes schlicht-hoheitliches Handeln, erlassene (Straf-)Bescheide oder gesetzwidrige Verordnungen der FMA, sowie verfassungswidrige Gesetze. Beendet wird die Arbeit mit einer rechtspolitischen Einschätzung der Bankenlandschaft und eines Blicks in die Zukunft aus compliancerechtlicher Sicht.