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Titelaufnahme

Titel
Multinationale Unternehmen : nichtstaatliche Akteure und deren Verpflichtung für Menschenrechtsverletzungen im geltenden Völkerrecht / eingereicht von Lisa Moser
AutorInnenMoser, Lisa
Beurteiler / BeurteilerinHaslinger, Birgit
ErschienenLinz, 2017
UmfangV, 58 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)multinationale Unternehmen / Menschenrechtsverletzungen / nichtstaatliche Akteure
Schlagwörter (EN)non-state actors
Schlagwörter (GND)Multinationales Unternehmen / Menschenrechtsverletzung / Völkerrecht / Rechtsstellung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14484 Persistent Identifier (URN)
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Multinationale Unternehmen [0.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die voranschreitende Globalisierung der Wirtschaft, haben die Aktivitäten multinationaler Unternehmen rasant zugenommen. Private multinationale Unternehmen wurden zu einflussreichen politischen sowie ökonomischen Akteuren des internationalen Systems. Sie treten aber auch vermehrt als Verursacher von Verletzungen grundlegender Menschenrechte auf. Die Staaten, in denen die Unternehmen operieren, trifft die primäre Pflicht, Menschenrechte auch gegenüber Privaten zu achten, zu schützen und zu gewährleisten (staatliche Schutzpflichten). Viele der sogenannten Gaststaaten, in denen die multinationalen Unternehmen wirtschaften, sind aber nicht willens oder fähig, die Einhaltung der Menschenrechte zu gewährleisten. Für die Betroffenen ist es oft schwierig, ihre Ansprüche geltend zu machen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in gewissen Ländern sind schwach ausgebildet, Klagsführungen oft kompliziert und teuer und vor allem sind die Mutterunternehmen oder Auftraggeber nur schwer greifbar. Der Fokus liegt insofern auf multinational agierenden Unternehmen, da diese oft eine komplex vernetzte Organisationsstruktur besitzen und manchmal nicht klar nur einem Staat zuordenbar sind. Dadurch können sie sich leicht dem Zugriff der Staaten entziehen. So bleibt diesen grenzüberschreitenden Unternehmen ein gewisser Raum, der frei von der Zuständigkeit eines Staates ist. Dadurch haben sich rechtliche Grauzonen herausgebildet, in denen nationales Recht nicht angewendet wird und internationales Recht noch nicht existiert. Dies bleibt auch auf internationaler Ebene nicht unentdeckt. Die Diskussionen finden meist über sogenannte nichtstaatliche Akteure statt, worunter auch das multinationale Unternehmen zu ordnen ist. In dieser Arbeit soll nun näher betrachtet werden, ob und in welcher Weise multinationalen Unternehmen, als sogenannten nichtstaatlichen Akteuren, eine völkerrechtliche Pflicht- und Rechtsstellung zuerkannt wird. Hauptfokus liegt somit auf der Beantwortung der Frage, wie multinationale Unternehmen im geltenden Völkerrecht verpflichtet und verantwortet werden können.

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