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Titelaufnahme

Titel
Reproduktionsarbeit als Frauenarbeit : Gleichstellungspolitik im Sinne der Gleichheitstheorie / eingereicht von Astrid Eisterer, BSc
VerfasserEisterer, Astrid
Begutachter / BegutachterinMeisterhans, Nadja
ErschienenLinz, 2017
Umfang71 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Gleichstellung / Rolle / Wohlfahrtsstaat
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14702 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Reproduktionsarbeit als Frauenarbeit [1.07 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Rollen der Frauen sind sehr variable und vielfältige Positionen, welche sich besonders in den letzten Jahrhunderten verändert haben. Auch im 21. Jahrhundert werden diese Aufgabenbereiche von der Umwelt gerne als Mutter und Hausfrau konstruiert und oftmals auch vom Wohlfahrtsstaat unterstützt. Gerade durch die Gesellschaft können Männer und Frauen in verschiedene Positionen gesetzt werden, wie auch Simone deBeauvoir schon aufzeigte. Der Wohlfahrtsstaat kann die Rollen der Frauen in bestimmte Richtungen und ebenso Berufsfelder drängen, beispielsweise in technische Berufe oder in die Reproduktionsarbeit, und produziert durch sozialpolitische Maßnahmen Rollenbilder. Besonders Care Work, die Tätigkeit des „sich Sorgens“ und „sich Kümmerns“, ist vorrangig eine Arbeit, die von Frauen übernommen wird. Die Pflegearbeit ist ein Bereich, der Frauen in ein soziales Modell fügen kann und somit alte Rollenbilder produziert. Reproduktionsarbeit als Teilbereich der Care Arbeit geht genauer auf die Aufgaben der Haus- und Erziehungstätigkeit ein. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob mithilfe des Wohlfahrtsstaates und den Theorien aus der Frauenforschung, hier genauer mit der Gleichheitstheorie, diese sozial konstruierten und hegemonialen Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse aufgebrochen und eine Gleichheit zwischen Mann und Frau erreicht werden kann.