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Titelaufnahme

Titel
Psychiatrische Sachverständigengutachten im Verfahren bezüglich des Maßnahmenvollzugs psychisch kranker Rechtsbrecher / eingereicht von Elisabeth Löschl
VerfasserLöschl, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinBirklbauer, Alois
ErschienenLinz, 2017
Umfang38 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Univ., Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Täter / Psychisch Kranker / Vorbeugende Maßnahme / Gutachten
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14768 Persistent Identifier (URN)
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Psychiatrische Sachverständigengutachten im Verfahren bezüglich des Maßnahmenvollzugs psychisch kranker Rechtsbrecher [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Erarbeitung möglichst genauer Verfahren zur Ermittlung des Rückfallrisikos eines Rechtsbrechers (Kriminalprognose) und der Beeinflussbarkeit dieser Gefahr (Therapieprognose) nimmt in den letzten drei Jahrzehnten in der forensischen Psychiatrie eine zunehmend tragende Rolle ein. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Rolle des psychiatrischen Sachverständigen im Verfahren bezüglich des Maßnahmenvollzugs psychisch kranker Rechtsbrecher nach § 21 Abs 1 und 2 StGB, insbesondere mit der damit verbundenen (Gefährlichkeits-)Prognoseentscheidung. Prognoseentscheidungen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen, sie werden nie eine abgesicherte Garantie für das künftige Verhalten bzw die persönliche Entwicklung einer Person darstellen. Binnen dieser natürlichen Grenzen muss aber für die Umsetzung von professionellen, strukturierten Entscheidungsfindungsvorgängen gesorgt werden. Letzten Endes haben wir als Gesellschaft immer wieder abzuwägen, ob wir im Zweifelsfall die Freiheit des einzelnen, womöglich unschuldigen Individuums für das Sicherheitsgefühl der Gesellschaft opfern wollen. Die Erkenntnisse des abgesicherten Wissensstandes können nur optimal ausgeschöpft und erweitert werden, wenn Forschungsergebnisse vergleich- und damit überprüfbar sind.