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Titelaufnahme

Titel
Operative Fallanalyse - Eignung zur prognostischen Beurteilung von StraftäterInnen? / eingereicht von Laura-Larissa Winterer
VerfasserWinterer, Laura Larissa
Begutachter / BegutachterinHirtenlehner, Helmut
ErschienenLinz, 2017
Umfang134 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)operative Fallanalyse / Prognose / StraftäterInnen
Schlagwörter (EN)operational case analysis / prognostic assessment / criminal offenders
Schlagwörter (GND)Soziologie / Delikt / Fallstudie / Tatherrschaft
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-14916 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Operative Fallanalyse - Eignung zur prognostischen Beurteilung von StraftäterInnen? [1.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit behandelt das Verfahren der Operativen Fallanalyse. In erster Linie erhält dieses analytische Werkzeug ihren Nutzen in der Aufklärung von Strafdelikten, wobei in dieser Masterarbeit die prognostische Einschätzung und Bewertung von StraftäterInnen in den Vordergrund rücken. Zunächst werden im ersten Teil der Arbeit alle wichtigen Informationen zum Verfahren der Operativen Fallanalyse ausführlich beschrieben. Dabei werden der theoretische Hintergrund, die geschichtliche Entwicklung, die exakte Vorgehensweise und Anwendungsbereiche geschildert. Im zweiten Teil der Arbeit erfährt die prognostische Einschätzung von StraftäterInnen detaillierte Betrachtung. Dabei werden unterschiedliche Prognosebereiche, die wichtigsten und gängigsten Prognosemethoden aber auch zentrale Gütekriterien erläutert. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es diese beiden Bereiche, somit die Operative Fallanalyse und die Prognostik, miteinander zu verknüpfen und so den Nutzen der Operativen Fallanalyse für die Prognosestellung von StraftäterInnen näher beschreiben zu können und den aktuellen bisherigen Stand diesbezüglich aufzeigen zu können. Da als Grundlage für diese Arbeit ausschließlich Literatur, und somit keine eigene empirische Untersuchung, herangezogen wird, liefert eine Zusammenschau dieser zahlreichen Informationen verschiedene Standpunkte und Einschätzungen über den Einbezug tathergangsanalytischer Verfahren in die prognostische Beurteilung von StraftäterInnen. Möglicherweise kann diese Literaturarbeit einen Anreiz für weitere Untersuchungen in diesem, meiner Meinung nach, noch sehr dünn beforschten Themenbereich bieten.

Zusammenfassung (Englisch)

This master-thesis examines the process of the operational case-analysis. This analytical instrument essentially aims to be used for clearing up criminal acts, but in this master-thesis should come the prognostic assessment and evaluation of criminal offenders to the fore. The first part of this thesis includes some detailed information on the method of the operational case-analysis. To be more precisely, there the theoretical background, the historical development of this analysis, accurate instructions on the procedure and furthermore the different ways of implementation will be described. The target of the second part of this master-thesis is to study in a detailed way the prognostic assessment and evaluation of criminal offenders. In this chapter I will present different prognostic domains, the most important and popular methods and in a final step the quality criteria for prognostic statements in common. In addition, the master-thesis is designed with a view to connect the first and the second part for presenting the benefit of the operational case-analysis for prognostic statements of criminal offenders and furthermore to illustrate the current state so far. As I only base this master-thesis on literature, thus there is no empirical study by my own, it would be possible to demonstrate a summary of many information to this theme, different opinions and assessments on the inclusion of the operational case-analysis in the prognostic evaluation of crime offenders. Finally this master-thesis is able to result in more investigations on this topic, which is from my point of view definitely too little explored until now.