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Titelaufnahme

Titel
Delinquenz bei arbeitslosen Jugendlichen in Österreich / eingereicht von: Judith Wöss BSc.
VerfasserWöss, Judith
Begutachter / BegutachterinBacher, Johann
ErschienenLinz, 2017
Umfang110 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Jugenddelinquenz / Jugendarbeitslosigkeit / Kriminalität / Arbeitslosigkeit / Konjunktur / Geschlecht / Autokorrelation
Schlagwörter (EN)youth delinquency / youth unemployment / crime / unemployment / economic cycle / gender / autocorrelation
Schlagwörter (GND)Soziologie / Jugend / Arbeitslosigkeit / Kriminalität
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15101 Persistent Identifier (URN)
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Delinquenz bei arbeitslosen Jugendlichen in Österreich [2.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema der Jugenddelinquenz bei arbeitslosen Jugendlichen in Österreich. Die Fragestellungen zielen nicht nur auf die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen als Ursache für delinquentes Verhalten ab, sondern skizzieren auch Zusammenhänge in Hinblick auf das Verhältnis von Jugendarbeitslosigkeit und Jugenddelinquenz. Die weiteren Zusammenhänge beziehen sich auf das Wirtschaftswachstum und den Anteil von Jugendlichen an der Bevölkerung. Ein weiterer Aspekt ist die Ausarbeitung der geschlechtsspezifischen Unterschiede. Verschiedene theoretische Ansätze erklären kriminelles Verhalten bei Jugendlichen unterschiedlich. Die Subkulturentheorie bezieht sich auf die Entstehung von eigenen Werten und Normen innerhalb einer Gruppe, die sich von der Gesellschaft abgrenzt. Dies können Randgebiete einer Stadt sein, aber auch kriminelle Jugendbanden und Jugendgangs. Die Grundannahme von Durkheim besagt, dass misslungene soziale Integration aufgrund moderner Arbeitsteilung zu deviantem Verhalten führt. Merton baut auf die Anomietheorie von Durkheim auf, und erklärt Kriminalität mit dem Verlangen nach Wohlstand und der großen Frustration, wenn dieser sich nicht einstellt. Daraus entsteht ein Anomiedruck, der dazu führen kann, dass kriminelle Mittel verwendet werden, um diesen Wohlstand zu erreichen. Die Zusammenhänge der Jugendarbeitslosigkeit und dem kriminellem Verhalten von Jugendlichen werden mit Hilfe einer „Cross-sectional-Time-Serie“ analysiert. Arbeitslosigkeit begünstigt delinquentes Verhalten bei Jugendlichen. Je höher der Anteil von Jugendlichen an der Bevölkerung, desto geringer ist die Kriminalität. Das Wirtschaftswachstum hat nur auf weibliche Jugendliche einen antizyklischen Einfluss.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the topic of youth delinquency and youth unemployment in Austria. The questions are not only aimed at unemployment among young people as a cause of delinquent behavior adolescents. They also contain other contexts on the analysis of youth unemployment as the cause of delinquent behavior. The other contexts refer to economic growth and the proportion of young people in the population. Another aspect is the gender differences. Various theoretical approaches explain the criminal behavior of adolescents differently. The subculture theory refers to the forming of one's own values and norms within a group which is differentiated from society. These can be marginal areas of a city, but also criminal youth groups and youth stadiums. Durkheim, states that the failed social integration leads to deviant behavior, due to modern division of labor. Merton builds upon the anomie theory of Durkheim. Merton declares crime with the desire for prosperity and a great frustration, if people do not reach prosperity. This creates an anomic pressure that can lead to criminal behavior to achieve prosperity. The links between youth unemployment and the criminal behavior of adolescents are analyzed by using a cross-sectional-time series. Unemployment favors delinquent behavior among adolescents. The higher the proportion of young people in the population, the lower the crime rate is. Economic growth has an anticyclical influence only on female youth.