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Titelaufnahme

Titel
Forschungslücke Geschlecht? : feministische Theorieansätze zum Wohlfahrtsstaat und seiner Transformation / eingereicht von Veronika Prieler, BA
VerfasserPrieler, Veronika
Begutachter / BegutachterinAtzmüller, Roland
ErschienenLinz, 2017
Umfang138 Seiten
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wohlfahrtsstaat / feministische Theorie / Transformation / Aktivierung
Schlagwörter (EN)welfare state / feminist theory / transformation / activation
Schlagwörter (GND)Soziologie / Wohlfahrtsstaat / Geschlecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15562 Persistent Identifier (URN)
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Forschungslücke Geschlecht? [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Geschlecht als Strukturkategorie findet in der sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Wohlfahrtsstaat trotz rund vierzig Jahren feministischer Intervention nicht systematisch Beachtung. Und auch in den aktuellen Diagnosen des Wandels vom versorgenden Wohlfahrtsstaat des Fordismus zum Aktivierungsstaat des flexiblen Kapitalismus spielt Geschlecht eine untergeordnete Rolle. Die vorliegende Arbeit zeichnet die Entwicklung der feministischen Wohlfahrtsstaatstheorie nach und fragt nach Erkenntnisgewinn, aber auch Grenzen der unterschiedlichen Ansätze. Von besonderem Interesse sind dabei Analysen der gegenwärtigen Transformation des Wohlfahrtsstaats. Feministische Theoretiker_innen wie Gundula Ludwig, Gabriele Michalitsch oder Katharina Pühl dekonstruieren die vermeintliche Geschlechtsneutralität neoliberaler Programme und legen deren geschlechtsspezifische Dimension frei. Die Masterarbeit zeigt, wie dabei Foucaultsche Ansätze einem engendering unterzogen werden und inwiefern dies zu einer Weiterentwicklung der feministischen Wohlfahrtsstaatstheorie beitragen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Despite about forty years of feminist intervention, gender as an analytical category still does not systematically receive attention in the socio-scientific analysis of the welfare state. Also within the current interpretation of a transition from the fordistic welfare state to the post-fordistic activation state, gender is only of secondary importance. This masters thesis describes the development of feminist welfare state theory and analyses insights as well as the limitations of the various approaches. In this context, investigations of the current transformation of the welfare state are of peculiar interest. Feminist theorists such as Gundula Ludwig, Gabriele Michalitsch or Katharina Pühl deconstruct the supposed gender-neutrality of neo-liberal programs and reveal their gender-specific dimensions. The present work shows how the above mentioned authors engender theoretical findings of Michel Foucault and asks in what way this can contribute to a further development of feminist welfare state theory.