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Titelaufnahme

Titel
Die Sharing Economy im Museum : ein partizipatives Ausstellungsstück für das Kinderforschungslabor des Museums Ars Electronica Center / eingereicht von Melanie Hofer
Weitere Titel
The Sharing Economy in the Museum
AutorInnenHofer, Melanie
Beurteiler / BeurteilerinPils, Manfred
ErschienenLinz, 2017
UmfangXI, 132, XXIX Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sharing Economy / Ausstellungsstücke / Ars Electronica Center
Schlagwörter (EN)sharing economy / exhibits / Ars Electronica Center
Schlagwörter (GND)Wissenschaft / Kunst / Ausstellung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15676 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Die Sharing Economy im Museum [7.76 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to investigate and identify the ability of children (aged four to six) to understand the basic principle of the sharing economy, the shared use of resources, at the museum Ars Electronica Center, and to make recommendations for exhibits which deal with complex economic issues. In the first part, results of an empirical survey of parameters concerning the sharing economy and the museums ability to communicate issues to visitors are presented. It shows that there is growing demand for museums to act as an intermediary for economic issues in a participatory manner for children from four to six years, but at present there are very little exhibits dealing with this matter. The thesis then identifies a best practice case for exhibits regarding the sharing economy and its principles for children aged four to six years, and further outlines that those children take part in the act of sharing by using the presented exhibit, called “TeilBar“, which was installed in the childrens research laboratory of the Ars Electronica Center. In a detailed central section, the thesis shows that the “TeilBar” stimulates children to participate and to generate user generated content through an immersive approach, uses multimedial methods, links art and science, offers support by trained staff and stays in the target groups mind by giving them the chance to take objects home with them.

Here, the thesis draws on a number of sources from other universities, museums and books and how to install exhibits for children. In conclusion, the thesis argues that children are able to participate in exhibits regarding complex economic issues, like the sharing economy. Thanks to the exhibit “TeilBar”, the children were able to perform the principle of the sharing economy: to share resources. The results show that the children enjoyed sharing, did not miss the shared items and it did not matter to them whether the item was new or if it had been used. The thesis could not investigate if the target group had fully understood the complex economic issue. In fact, there is need for further research to focus on the childrens understanding of the sharing economy. Nevertheless, this thesis hopes to offer a useful example of a best practice exhibit for children aged four to six years and thus makes them enjoy the act of participating in complex economic issues.

Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit zeigt, dass Kinder mithilfe eines Ausstellungsstückes an die Thematik der Sharing Economy herangeführt werden können. Es zeigte sich, dass Kinder von vier bis sechs Jahren mithilfe der „TeilBar“ das Grundprinzip der Sharing Economy (die gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen) anwenden und Sharing-Praktiken durchführen. Im Zuge der vorliegenden Arbeit wurde im Kinderforschungslabor des Ars Electronica Centers das Ausstellungsstück „TeilBar“ umgesetzt, das als Best Practice Beispiel für partizipative Ausstellungsstücke angesehen werden kann. Die vorliegende Arbeit gibt zudem Empfehlungen für Rahmenbedingungen und Umsetzungsmöglichkeiten für Ausstellungsstücke in diesem Kontext. Im ersten Teil der Arbeit, wurden Rahmenbedingungen definiert, die das Thema Sharing Economy und das Museum als Vermittlungsmedium aufgreifen. Es zeigte sich, dass komplexe ökonomische Phänomene kaum in Museen vorkommen, es jedoch ein großes Potenzial für partizipative Ausstellungsstücke zu solchen Themen gibt.

In weiterer Folge wurde mit der „TeilBar“ eine Situation geschaffen, in der Kindergarten- und Schulkinder die Praktiken der Sharing Economy durchführen konnten. Tatsächlich konnte die Studie nachweisen, dass ein Ausstellungsstück wie die TeilBar, das ein Gegenwartsthema (hier die Sharing Economy) aufgreift das Potenzial aufweist, komplexe ökonomische Themen an die Zielgruppe der Kinder von vier bis sechs Jahren zu bringen. Es regt Kinder zur Partizipation an, bietet Unterstützung in Form von Infotrainer/inne/n, spricht die Zielgruppe generationsübergreifend an und ermöglicht so den Partizipationsprozess. User Generated Content wird dabei nicht nur zugelassen, sondern ist auch erwünscht. Kunst und Wissenschaft wird verknüpft und mit multimedialen Methoden, werden alle Sinne der Besucher/innen angesprochen. Des Weiteren führen Give Aways dazu, dass das Ausstellungsstück in Erinnerung bleibt. Es konnte nachgewiesen werden, dass Kinder erkennen, dass nicht immer alles neu sein muss und dass sie auch an gebrauchten Stofftieren genauso Freude haben als wären es neu gekaufte Geschenke. Das von der Autorin der gegenständigen Arbeit entwickelte Ausstellungsstück TeilBar kann demnach als Best Practice Beispiel für ein partizipatives Ausstellungsstück, das ein ökonomisches Phänomen an die Zielgruppe der Kinder von vier bis sechs Jahre verdeutlicht, bezeichnet werden.

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