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Titelaufnahme

Titel
Xenophobie; eine Schattenseite des südafrikanischen Nation Building Project? : Auswirkungen der Fremdenfeindlichkeit auf den Konsolidierungsprozess der Demokratie am Fallbeispiel Kapstadt / eingereicht von Stefanie Stürmer
AutorInnenStürmer, Stefanie
Beurteiler / BeurteilerinWittmann, Veronika
ErschienenLinz, 2017
Umfang163 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Xenophobie / Konsolidierungsprozess Demokratie / Nation Building Process / Südafrika
Schlagwörter (GND)Südafrika / Kommunikation / Fremdenfeindlichkeit / Berichterstattung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15703 Persistent Identifier (URN)
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Xenophobie; eine Schattenseite des südafrikanischen Nation Building Project? [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Googelt man Südafrika, erscheinen neben Reiseführern, wunderschönen Landschaftsaufnahme oder Videos von Fahrrad verwehenden Windböen auch endlos scheinende internationale Medienberichterstattungen über gewalttätige Angriffe auf Einwanderer/innen. Die Fassade der friedlichen Regenbogennation scheint zu bröckeln. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der mutmaßlich entfachten Xenophobie im Land und analysiert die Ursachen, die Ausprägungen und vor allem die Folgen für die junge Demokratie des Landes. Mit der Gewalt einhergehend stellt sich die Frage, ob der Prozess der demokratischen Konsolidierung dadurch beeinflusst wird. Ist das Nation Building Project in Südafrika an den immer noch vorherrschenden Defiziten, die durch das Apartheidregime entstanden sind, gescheitert? Die umfangreiche vorliegende Literatur und die ungewollte internationale Aufmerksamkeit seit den Attacken in 2008, ebenso wie aktuell der Besuch des nigerianischen Senators in Südafrika im März 2017 um die Lage zu besprechen und ein Frühwarnsystem für Fremdenfeindlichkeit zu entwickeln, macht die grenzübergreifende Signifikanz der Thematik deutlich. Doch besonders in diesem Kontext kann Xenophobie nicht rein als der Hass gegenüber Fremden und unabhängig von strukturellen und sozialpolitischen Defiziten betrachtet werden. Im Lauf dieser Arbeit wird die Fremdenfeindlichkeit mit den vorherrschenden Problematiken in Verbindung gesetzt und die Konsequenzen für die Gesellschaft, die Regierung und die Konsolidierung der Demokratie als Ganzes analysiert.

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