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Titelaufnahme

Titel
Synthesis and characterization of smart polyphosphazene based systems for application as nanomedicines or as reagents in organic synthesis / submitted by Anne Linhardt
AutorInnenLinhardt, Anne
Beurteiler / BeurteilerinTeasdale, Ian ; Schöfberger, Wolfgang
Betreuer / BetreuerinTeasdale, Ian
ErschienenLinz, May 2017
Umfangxiv, 136 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Dissertation, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Polyphosphazene / Chemische Synthese / Nanomedizin / Reagenz / Organische Synthese
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15909 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Synthesis and characterization of smart polyphosphazene based systems for application as nanomedicines or as reagents in organic synthesis [7.95 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Makromoleküle eignen sich auf Grund ihrer einstellbaren hydrodynamischen Volumens hervorragend als Wirkstoffträger schwere Nebenwirkungen zu vermeiden. Jedoch zeigt sich die Akkumulation von Makromolekülen nach der Wirkstofffreigabe im Organismus als ein immenses Hindernis für die klinische Anwendung dieser entwickelten makromolekularen Wirkstoffträger, da dies langfristige Nebenwirkungen mit sich bringt. Poly(organo)phosphazene sind eine sehr vielseitige Klasse von Polymeren mit großem Potenzial dieses Hinternis zu bewältigen. Ihre einzigartige, kontrollierbare, hydrolytische Abbaubarkeit zu kleinen, nicht toxischen, über die Niere ausscheidbaren Abbauprodukten in Kombination mit kontrollierten Molekulargewichten und wohl definierten Strukturen hebt sie deutlich von anderen bekannten makromolekularen Wirkstoffträgern ab. Gegenstand dieser Arbeit war es Hybridpolymere zu erschaffen, welche die positiven Eigenschaften bekannter bio-persitenter makromolekularer Wirkstoffträger mit denen von Polyphosphazenen vereinen um zukünftig die Akkumulation in Organismus und daraus entstehende Nebenwirkungen vermeiden zu können. Ziel war es die Abbau- und Wirkstofffreisetzungsrate dieser Hybridpolymere zu steuern und Wirkstofffreisetzung und Abbau unter spezifischen Bedingungen, wie zum Beispiel im erkrankten Gewebe, zu erreichen. Nachdem Polyphosphazene auf Grund ihrer einzigartigen inhärenten Eigenschaften die wahrscheinlich chemisch vielseitigste inorganische Polymerklasse sind, sind sie nicht nur ideal für Nanomedicine, sondern auch als polymere Reagenzien oder Katalysatoren in der organischen Synthese geeignet. Das letzte Kapitel dieser Arbeit konzentriert sich deshalb auf die Synthese von neuartigen phosphinfunktionalisierten Polyphosphazenen und deren Einsatz als Reagenz für die Überführung von Alkoholen zu deren korrespondierenden Halogeniden.

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