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Bibliographic Metadata

Title
Cultural Entrepreneurship in der Videospielindustrie : online Entrepreneurial Communication auf Game Development Blogs / eingereicht von Sascha Naderer, BSc
AuthorNaderer, Sascha
CensorBauer, Robert
PublishedLinz, 2017
Description124 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15941 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Cultural Entrepreneurship in der Videospielindustrie [2.39 mb]
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Reference
Classification
Abstract (German)

Neuen Unternehmen mangelt es häufig an Vertrauen und somit Finanzierung. Um dem vorzubeugen, ist es hilfreich, Legitimität anhand symbolischer und narrativer Handlungen zu gewinnen. Im Zuge dieser Arbeit soll die Frage „Wie nutzen junge Unternehmen die crowdfunding-getriebene Einbindung von KundInnen, um sich am Markt zu etablieren?“ beantwortet werden. Um dies zu erreichen, wird die Außenkommunikation zweier Unternehmen aus der Videospielbranche, die ihr Erstprodukt via Crowdfunding finanziert haben, anhand deren Unternehmensblogs in Form von 540 Blogposts dokumentiert. Schließlich werden Bloginhalte anhand einer erarbeiteten Codestruktur gruppiert und ausgewertet. Zusätzlichen werden mehr als 18.000 Kommentare und 6.000 NutzerInnenbewertungen als anekdotische Unterstützung miteinbezogen, um die Legitimität der Unternehmen und die Produktbeliebtheit bewerten zu können. Dabei wird deutlich, dass die Voraussetzungen je nach Unternehmen unterschiedlich sind, sich zur Legitimitätsgewinnung allerdings deutliche Empfehlungen aussprechen lassen: In jedem Fall soll bereits früh die Management- und Teamqualität signalisiert werden, während die Produktqualität zwar auch anfangs bedeutend ist, später aber noch wichtiger wird. Die Mobilisierung der StakeholderInnen muss auf konstantem Level stattfinden, ihre Notwendigkeit ist aber während des Crowdfundings erhöht. TeilnehmerInnen des Crowdfundings erwarten eine langfristige Projektplanung, sowie eine regelmäßige, hochqualitative Konversation auf Augenhöhe mit Personen, die als Branchenexperten gelten. Sie möchten Transparenz bei Fehlern und aufrichtige Entschuldigungen bei gebrochenen Versprechen und fordern dabei Informationsexklusivität sowie den vollen Fokus auf das Hauptprojekt. Diese und weitere Ergebnisse sowie künftige Forschungsthemen werden angeführt und diskutiert.