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Titelaufnahme

Titel
Der Kreditvergabeprozess : eine besondere Konstellation zwischen Familienunternehmen und Banken / eingereicht von Mag. Alexander Wiener-Fererhofer
Weitere Titel
The lending procoess - a particular relationship between family businesses and banks
VerfasserWiener-Fererhofer, Alexander
Begutachter / BegutachterinPernsteiner, Helmut ; Cocca, Teodoro D.
Betreuer / BetreuerinPernsteiner, Helmut
ErschienenLinz, 2017
UmfangXII, 339 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Dissertation, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Familienunternehmen / Kreditvergabeprozess / Banken / Kunde-Bank-Beziehung / Kreditvergabe / Bankenwandel / Unternehmensfinanzierung /
Schlagwörter (EN)family busines / lending process / banks / relationship lending / corporate lending /
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-15980 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Der Kreditvergabeprozess [5.07 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit den besonderen Finanzierungseigenschaften von österreichischen Familienunternehmen in Bezug auf Kreditentscheidungen mit einheimischen Kreditinstituten. Familienunternehmen entsprechen ca. 60-80% aller am österreichischen Markt tätigen Unternehmen und steuern somit einen wesentlichen Mehrwert sowohl für den regionalen als auch internationalen Wirtschaftskreislauf bei. In dieser Konstellation treffen die Wünsche und Bedürfnisse von familiengeführten Unternehmen auf die bankpolitischen Anforderungen von Kreditinstituten. Um die aufgestellten Forschungsfragen bezüglich: i) Fremdkapitalaufnahmen von Familienunternehmen, ii) Ansprüche der Familienunternehmen gegenüber Kreditinstituten und iii) nachhaltige Steuerung des Kreditvergabeprozesses beantworten zu können, wurde der Bezugsrahmen neben einer anfänglichen theoretischen Erörterung mit einer empirischen Untersuchung ergänzt. Hierfür wurden 30 Experteninterviews mit einheimischen Familienunternehmen und Kreditinstituten geführt. Die Auswertung und Analyse der Interviews erfolgte mit Hilfe des „General Inductive Approach“. Das zentrale Forschungsergebnis dieser Dissertation beinhaltet ein Modell eines Kreditvergabeprozesses, welches maßgeblich durch die vier Bestandteile: i) Kreditart, ii) Sicherheitendebatte, iii) Preisgestaltung und iv) Bonitätsbeurteilung geprägt wird.

Da in der Literatur ein ganzheitliches Zusammenspiel zwischen Familienunternehmen und Kreditinstituten bis dato nicht erforscht wurde, kann mit Hilfe der Analyse des Kreditvergabeprozesses und der daraus abgeleiteten Bestandteile eine bestehende Forschungslücke geschlossen werden. Neben praktischen Handlungsempfehlungen für familiengeführte Unternehmen und Banken können durch diese Dissertation auch Rückschlüsse auf mögliche Implikationen für die wissenschaftliche Forschung geschlossen werden.