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Titelaufnahme

Titel
Von MiFID I zu MiFID II - Die Entwicklung, Umsetzung und Problematik zweier EU-Richtlinien zur Harmonisierung der europäischen Finanzmärkte / Autor: Richard Werth
BeteiligteWerth, Richard
Begutachter / BegutachterinLeidenmühler, Franz
ErschienenLinz, 2017, ©
Umfang62 Blätter ; 12 cm
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Kreditmarkt / Europäische Union <Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente> / Europäische Union <Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente II> / Anlegerschutz / Transparenz
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-16375 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Von MiFID I zu MiFID II - Die Entwicklung, Umsetzung und Problematik zweier EU-Richtlinien zur Harmonisierung der europäischen Finanzmärkte [0.39 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Richtlinie MiFID II sowie die Verordnung MiFIR, bauen auf der vorhergehenden Richtlinie MiFID I auf und sind von der Europäischen Union ins Leben gerufen worden, um gewisse Bereiche im europäischen Kapitalmarkt zu reformieren. Dabei wird besonders auf den Schutz der Anleger, sowie auf die Einführung von Transparenzvorschriften Wert gelegt, die in Zusammenhang mit dem organisierten Handel an regulierten Handelsplätzen stehen. Es werden Regelungen und Anforderungen für neue Handelsplattformen (MTFs) und Handelssysteme (OTFs), sowie neue Märkte (KMU-Wachstumsmärkte) geschaffen. Ein anderer Bereich, der weitreichenden Änderungen unterworfen wird, ist jener des Hochfrequenzhandels. Hier sind einige grundlegende Veränderungen sowie einschneidende Sanktionsmaßnahmen vorgesehen, damit die Einhaltung von Rechtsvorschriften im Sinne der Marktteilnehmer gewährleistet werden kann. Ebenso soll der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten in Zukunft einer stärkeren Regulierung und Überprüfung unterworfen sein, eine Handelsverpflichtung für Derivate und Aktien auf geregelten Handelsplätzen, sowie eine Clearingpflicht für Derivate eingeführt werden. Durch MiFID II und MiFIR werden die Transparenzanforderungen auf zusätzliche Eigenkapitalinstrumente und Nichteigenkapitalinstrumente ausgedehnt und der Umfang sowie die Anwendung der Wohlverhaltensregeln, zur Vermeidung von Interessenkonflikten, erweitert. Zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Anlegerschutzes, insbesondere in puncto Qualität der Auftragsausführung, sowie Dokumentation von Dienstleistungen, sollen künftig ein höheres Anlegerschutzniveau bieten. Schließlich sind als weitere Eckpunkte die Verschärfung von Verhaltensregeln im Bereich der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung zu sehen.