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Titelaufnahme

Titel
Wird der Zusammenhang zwischen der Heterogenität und der Schülerleistung einer Klasse durch die adaptive Lehrkompetenz moderiert? / eingereicht von Julia Ratzenböck
VerfasserRatzenböck, Julia
Begutachter / BegutachterinHelm, Christoph
ErschienenLinz, 2017
Umfang107 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)adaptive Lehrkompetenz / Heterogenität
Schlagwörter (GND)Pädagogik / Schule / Leistung / Pädagoge
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-16415 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Wird der Zusammenhang zwischen der Heterogenität und der Schülerleistung einer Klasse durch die adaptive Lehrkompetenz moderiert? [2.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Egal ob bedingt durch Leistung, Alter, soziale Herkunft, Migration oder Sprache, Heterogenität kann in Schulklassen in unterschiedlichen Dimensionen auftreten. Besteht zum Beispiel in einer Klasse eine hohe Varianz bezüglich der sozialen Herkunft der Schüler/-innen, kann dies nicht nur auf Individualebene, sondern auch auf Klassenebene die Schülerleistung beeinflussen. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen der Heterogenität und der Schülerleistung in einer Klasse. „Eine Lehrperson, die es schafft, das Lehr-Lern-Geschehen unter bestmöglicher Berücksichtigung der inhaltlichen Anforderungen des Unterrichtsinhaltes (Sachkompetenz), der Vielfalt der Wissens- und Lernvoraussetzungen und der Lernverläufe der Schülerinnen und Schüler sowie der situativen Aspekte des Lernens (diagnostische Kompetenz), der Möglichkeiten und Chancen der didaktischen Gestaltung der Lernsituation (didaktische Kompetenz), der pädagogischen Maßnahmen zur Steuerung, Führung und Begleitung einer Schülergruppe oder Klasse (Klassenmanagement) erfolgreich zu orchestrieren, verfügt über eine gut entwickelte und differenzierte ,adaptive Lehrkompetenz‘“ (Beck et al., 2009, S. 37). Adaptiver Unterricht beschreibt eine Vorgehensweise der Lehrperson im Unterricht, die individuelle Unterschiede des Lernenden, wie beispielsweise das Vorwissen, die Begabung oder Lernstile der einzelnen Schüler/-innen berücksichtigt. Differenzierte Methoden sollen so konzipiert sein, dass sie als Unterstützung für alle Lerngruppen dienen, ohne dabei auszusortieren, sodass jede/r Einzelne einen erfolgreichen Lernprozess durchlebt (vgl. Ikwumelu, Oyibe & Oketa, 2015, S. 141). Die Forschungsfrage der Diplomarbeit lautet daher: Wird der Zusammenhang zwischen der Heterogenität und der Schülerleistung einer Klasse durch die adaptive Lehrkompetenz moderiert?