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Titelaufnahme

Titel
Rechtspfleger in Österreich: Berufsbild und Tätigkeitsprofil im Wandel / eingereicht von Mag. Dr. Karl Jaros
VerfasserJaros, Karl
Begutachter / BegutachterinKalb, Herbert
ErschienenLinz, 2017
Umfang102 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-16760 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Rechtspfleger in Österreich: Berufsbild und Tätigkeitsprofil im Wandel [0.92 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenwärtig sind rund 690 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger an österreichischen Bezirks- und Landesgerichten mit mehr als drei Viertel aller erstinstanzlichen Geschäftsfälle befasst. Sie fungieren dabei als erste Anlaufstelle für die rechtssuchende Bevölkerung. Dennoch sind die "Richter ohne Roben" oder die "zweite Säule der dritten Gewalt" in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt und kaum Gegenstand der rechtswissenschaftlichen Forschung. Die Arbeit unternimmt es, die Entwicklung des Rechtspflegerwesens in Österreich anhand der übertragenen Aufgaben und der Änderungen des Tätigkeitsprofils vom Ende der Monarchie bis in die Gegenwart darzustellen, die rechtspolitischen Hintergründe herauszuarbeiten und die Realisierung der Zielsetzungen zu evaluieren. Dabei liegt der Fokus auf folgenden Schwerpunkten: - Gerichtsbarkeit und Rechtspflege am Ende des 19. Jahrhunderts - Erste Republik: Von der Gerichtskanzlei zur Geschäftsstelle - Rechtspfleger und Nationalsozialismus - Der österreichische Rechtspfleger in der Zweiten Republik - Verfassungsrechtliche Grundlagen und das Rechtspflegergesetz 1962 - Der Weg zum Rechtspflegergesetz 1985 - Die Entwicklung seit 1985 und die europäische Vernetzung - Zusammenfassung der Ergebnisse