Titelaufnahme

Titel
Entgelttransparenz 2016 - das Ende unfairer All-In-Klauseln? / eingereicht von Viktoria Hackl
VerfasserHackl, Viktoria
Begutachter / BegutachterinTrost, Barbara
ErschienenLinz, 2017
Umfang97 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)All-In-Verträge / Entgelttransparenz 2016 / All-In-Klauseln / ARÄG 2015
Schlagwörter (EN)payment / all in / contract / ARÄG 2015
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-16831 Persistent Identifier (URN)
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Entgelttransparenz 2016 - das Ende unfairer All-In-Klauseln? [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

All-In“ - für die meisten bekannt aus Urlaubsangeboten oder auch aus dem Bereich des Glücksspiels, indem man all seine Jetons „quasi“ auf eine Karte setzt. Doch nicht nur in diesen genannten Bereichen ist „All-In“ von Bedeutung, sondern auch in der österreichischen Arbeitswelt ist dieser Begriff heutzutage nicht mehr wegzudenken. Gerade weil diese Verträge nicht mehr nur Führungskräfte, sondern AN aller Branchen, mit den verschiedensten Tätigkeitsbereichen, unabhängig vom Ausbildungsgrad, betreffen, kann man bei den „All-In-Verträgen“ von einer weitreichenden Bedeutung sprechen. Durch das ARÄG 2015 wurden neue Regelungen zum Zweck der verbesserten Transparenz verabschiedet. Lange Zeit waren diese Verträge gesetzlich nicht geregelt, jedoch von der Judikatur als zulässig erachtet worden. Gem §2 Abs. 2 Z 9 AVRAG muss seit dem 29.12.2015 das Grundentgelt im Dienstzettel ausgewiesen werden. Verstärkt wird dies durch die neu geschaffene Sanktionsregelung des §2g AVRAG, durch welche es zur Heranziehung eines Ist-Grundentgeltes mit ortsüblicher und branchenbezogener Überzahlung kommt. Diese Diplomarbeit gibt zunächst ganz allgemein einen Überblick über die All-In-Verträge und dazu wird sich mit der Rechtslage vor dem ARÄG 2015 beschäftigt. Die Auseinandersetzung mit der alten Rechtslage ist auch deshalb wichtig, weil diese beschriebenen Neuerungen im AVRAG nur auf solche Arbeitsverträge angewendet werden, welche nach dem 01.01.2016 neu abgeschlossen werden. Für schon bestehende Vereinbarungen gilt weiterhin die alte Rechtlage. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch - wie der Titel der Arbeit schon verrät - auf der Rechtslage nach dem Arbeitsrechtsänderungsgesetz 2015 der neuen Entgelttransparenz. Diese Änderung hat meiner Meinung nach sowohl Positives als auch Negatives mit sich gebracht und neue Fragen aufgeworfen, denen sich intensiv gewidmet wird.