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Titelaufnahme

Titel
Die Jugendgerichtshilfe / eingereicht von Hannah Kneil
VerfasserKneil, Hannah
Begutachter / BegutachterinBirklbauer, Alois
ErschienenLinz, 2017
Umfang35 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-17315 Persistent Identifier (URN)
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Die Jugendgerichtshilfe [0.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

„Jugendgerichtshilfe (J.G.H.) ist die Unterstützung der Tätigkeit der Gerichte, vor allem der Jugendgerichte bei der Erfüllung ihrer fürsorglichen Aufgaben gegenüber Minderjährigen.“ Bereits dieses aus dem Jahr 1930 stammende Zitat beschreibt das Wesen der Jugendgerichtshilfe. Jugendliche begehen Straftaten und Jugendkriminalität gibt es seit jeher. Oftmals resultieren strafrechtliche Übertretungen aus der Entwicklungsphase vom Kind zum Erwachsenen und sind Ausfluss einer mangelhaften Erziehung. In der Jugend ist vieles neu und aufregend und junge Menschen grenzen sich zunehmend von den Eltern ab, überschreiten Grenzen und widersetzen sich manchen Normen und Regeln. Das Jugendalter ist eine ungewisse Lebensphase, in der Jugendliche sehr viele Herausforderungen zu bewältigen haben. Genau diese Umstände sollen im Strafverfahren Jugendlicher berücksichtigt werden. Im Rahmen der Jugendgerichtshilfe werden demzufolge Fachkräfte sozialer Arbeit tätig und unterstützen die straffällig gewordenen Jugendlichen und dadurch die Gerichte. Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll ein allgemeiner Überblick über die Jugendgerichtshilfe gegeben werden. Geschichtliche sowie aktuelle Aspekte werden hierbei berücksichtigt und erörtert.

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der geschichtlichen Entwicklung der Jugendgerichtshilfe. Es werden die Entstehungsumstände und die Entstehungsgründe der Jugendgerichtshilfe erläutert. Das nächste Kapitel beschreibt die Situation der „aktuellen“ Jugendgerichtshilfe. Für diesen Teil werden die heute geltenden gesetzlichen Bestimmungen, §§ 47 bis 50 JGG, herangezogen und genauer dargelegt. In einem eigenen Kapitel wird die Wiener Jugendgerichtshilfe dargestellt, weil diese die erste und auch einzige institutionalisierte Form der Jugendgerichtshilfe ist. Es wird auf ihre geschichtliche Entwicklung und die damit verbundene Besonderheit ausführlich eingegangen. Außerdem soll auch die praktische Arbeit, also der Tätigkeitsbereich der Wiener Jugendgerichtshilfe, näher betrachtet werden. Anschließend wird im letzten Kapitel ein Vergleich der Wiener Jugendgerichtshilfe mit der Jugendgerichtshilfe in anderen Bundesländern angestellt. Es ist die Frage zu behandeln, ob auch in anderen Bundesländern eine Jugendgerichtshilfe existiert, wie diese ansonsten einzurichten sei und wie sie eben dann jeweils geregelt sein sollte