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Titelaufnahme

Titel
Flexible Arbeit und Work-Life-Balance / eingereicht von Michaela Brunner
VerfasserBrunner, Michaela
Begutachter / BegutachterinStiglbauer, Barbara
ErschienenLinz, 2017
UmfangIII, 117 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)flexible Arbeitszeit / Work-Life-Balance / Passung von Person und Umwelt / Grenztheorie / Zeitmanagement / Segmentation der Lebensbereiche
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-17324 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Flexible Arbeit und Work-Life-Balance [1.82 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht, welche Faktoren Einfluss auf die Nutzung zeitlich flexibler Arbeitsbedingungen nehmen und welche Auswirkungen die Nutzung in weiterer Folge auf die Work-Life-Balance der Erwerbstätigen hat. Als mögliche Einflussfaktoren wurden das individuelle Zeitmanagement und die persönliche Präferenz für Segmentation der Lebensbereiche berücksichtigt. Zur Analyse der Forschungsfragen wurden die Daten von 129 Erwerbstätigen aus den Branchen IT- und Personaldienstleistung des oberösterreichischen Zentralraums ausgewertet. Den theoretischen Hintergrund dieser Untersuchung bildet die Theorie der Passung von Person und Umwelt gemäß Edwards, Caplan und Van Harrison (1998). Die Übereinstimmung von Anforderungen und Fähigkeiten sowie die Übereinstimmungen von Bedürfnissen und Angeboten soll zu positiven Folgen wie Zufriedenheit und Wohlbefinden führen. Die empirische Untersuchung bestätigte, dass die wahrgenommene Kontrolle über die Arbeitszeit und die Dauer der Organisationszugehörigkeit die Nutzung zeitlich flexibler Arbeitsarrangements positiv beeinflussen. Zudem konnten die Erwerbstätigen durch die Nutzung flexibler Arbeitsbedingungen eine erhöhte Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance erreichen. Konträr der Annahmen berichteten Beschäftigte mit stark ausgeprägtem Zeitmanagement bei der intensiven Nutzung flexibler Maßnahmen von erhöhten Konflikten zwischen den Lebensbereichen und einer verringerten Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance. Eine starke Präferenz für Segmentation führte bei häufiger Nutzung flexibler Arbeitsformen zu einer Reduktion der Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben, jedoch stieg der Einfluss des Privatlebens in den Arbeitsbereich. Darüber hinaus verdeutlichte die explorative Datenanalyse, dass die Übereinstimmung von tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit und erhaltener Kontrolle über die Arbeitszeit die Work-Life-Balance positiv beeinflusst.