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Titelaufnahme

Titel
Virtuelle Agenten als ubiquitäre Lernhilfe in mobilen Anwendungen / eingereicht von Sebastian Weis, BA
AutorInnenWeis, Sebastian
Beurteiler / BeurteilerinMacedonia, Manuela
ErschienenLinz, 2017
Umfang115 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wirtschaftsinformatik / E-Learning / Fremdsprache
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-17901 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Virtuelle Agenten als ubiquitäre Lernhilfe in mobilen Anwendungen [2.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht virtuelle Agenten als Lernhilfe in mobilen Lernsystemen. In dieser Arbeit wird eine Applikation mit einem Avatar getestet, welcher als Lerncoach fungiert. Dabei lernen die Probanden nach zwei Lernbedingungen Wörter in einer Fremdsprache: audiovisuell, indem sie die Wörter am Display lesen und hören oder durch zusätzliche Beobachtung einer ikonischen Geste. Die Literatur in vorhergehenden Studien belegt, dass die Anreicherung durch Beobachtung Memorierung der Wörter unterstützt. Ein Experiment mit 40 Probanden wurde durchgeführt. Die Probanden lernten 24 Wörter aus Vimmi, einer Kunstsprache. Davon lernten sie zwölf audiovisuell und zwölf mit der zusätzlichen gestischen Anreicherung. Lernen und Testung fanden mittels mobiler Anwendung statt. Die zugrunde liegenden theoretischen Grundlagen des Lernens mit Gesten werden im ersten Kapitel der Arbeit erläutert. Vor allem die Theorie des „enactment effect“ (Engelkamp & Krumnacker, 1980) ist für die Arbeit relevant, da sie den Zusammenhang zwischen dem Lernen mithilfe von Gesten und einer Steigerung der Memorierung erklärt. Eine weitere für diese Arbeit relevante theoretische Grundlage ist die Speicherung von Wissen als neuronales Netzwerk (Klimesch, 1994). Der zweite theoretische Teil der Arbeit beinhaltet die Grundlagen zu der verwendeten Technologie der virtuellen pädagogischen Agenten und untersucht die Unterschiede von bereits existierenden Agenten und der in der Anwendung verwendeten Figur. Die Resultate beinhalten die statistische Analyse des durchgeführten Experiments, eine Analyse der Ergebnisse in Hinblick auf die angeführten theoretischen Grundlagen und eine Reflexion zur Sinnhaftigkeit der Durchführung in einer mobilen Lernumgebung. Es wird festgestellt, dass beim Lernen mithilfe der Beobachtung der Geste gegenüber dem audiovisuellen Ansatz in diesem Experiment kein signifikanter Unterschied zu beobachten ist. Es wird außerdem gezeigt, dass eine Realisierung der für die Umsetzung der Theorien notwendigen Technologien möglich ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This Thesis investigates virtual pedagogical Agents as a learning aid in mobile learning systems. An application with an avatar working as a coach is tested in this thesis. With this method, subjects learn words in a foreign language with two learning conditions: audiovisual by reading the words on a display and hearing or by an additional observation of an iconic gesture. Literature in preceding studies proofs an increase in memorization through the addition of the observation. An experiment containing 40 subjects was conducted. There were 24 words to be learned in Vimmi, an artificial language. Twelve of which with audiovisuals and the other twelve with the addition of the gestural addition. The subject conducted the learning and the testing process in a mobile application. The theoretical basics underlying the learning process with gestures are explained extensively in the first chapter of the thesis. Especially relevant is the theory of the “enactment effect” (Engelkamp & Krumnacker, 1980), since it outlines the link between the learning process with gestures and the improvement in the learning effect. Another basic theory for this thesis is the storage of knowledge as a neuronal network (Klimesch, 1994). The second theoretical part of the thesis concerns virtual pedagogical agents and examines the differences between existing agents and the figurine used in the mobile application. The results of the thesis contain the statistical analyses of the conducted experiment, an analysis of the results concerning the theoretical basics and a rating of the meaningfulness of the mobile environment. It was discovered that learning enhanced with the observing of gestures does not provide a significant difference to the audiovisual approach in this experiment. It is also proven that the realization of the necessary theories is possible.

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