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Titelaufnahme

Titel
"Deliktische Haftung einer AG, ausgehend von OGH GesRZ 2016,68" / eingereicht von Angelika Wällisch
VerfasserWällisch, Angelika
Begutachter / BegutachterinKeinert, Heinz
ErschienenLinz, 2017
Umfangii, 41, IV Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-17929 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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"Deliktische Haftung einer AG, ausgehend von OGH GesRZ 2016,68" [0.67 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Meine Arbeit befasst sich mit der deliktischen Haftung einer AG ausgehend vom OGH Erkenntnis vom 22.10.2015. Inhaltlich geht es im gegenständlichen Fall um unrichtige und irreführende Ad-hoc-Meldungen im Zuge der Kapitalerhöhungen der M. Ltd, nunmehr A. Ltd, einer Gesellschaft mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey in den Jahren 2005, 2006 und 2007. Aus den Ad-hoc-Meldungen ging hervor, dass die Zertifikate bei privaten und institutionellen Anlegern erfolgreich platziert worden sind. Der Kläger, der ein erfahrener Anleger ist, vertraute auf die Ad-hoc-Meldungen und wurde durch die unrichtigen Ad-hoc-Mitteilungen zum Kauf der Wertpapiere bewegt. Nach dem Erwerb der Wertpapiere kam es zu einem erheblichen Kursabsturz. Der Anleger (Kläger) begehrte in der Folge von der Emissionsbank (Beklagte) die Rückerstattung seiner Investition in der Höhe von 30.053,09 Zug um Zug gegen Rückstellung von 1.700 Zertifikaten der A. Ltd. Der Anleger hat seinen Anspruch auf eine unzulässige Marktmanipulation gem § 48a Abs 1 Z 2 lit c BörseG und eine Verletzung der Ad-hoc-Publizitätspflicht iSd § 48d BörseG gestützt. Die Beklagte wiederum bekämpfte das Urteil, mit dem Argument nicht passivlegitimiert zu sein, da zwischen ihr und dem Anleger kein Vertragsverhältnis bestehen würde und die Pflicht zur Ad-hoc-Meldung nicht die Emissionsbank treffe, sondern ausschließlich die Emittentin, also die A. Ltd. Ich werde versuchen, die in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen zu erörtern, die es dem geschädigten Anleger ermöglichen, seinen Schaden ersetzt zu bekommen.