Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Jugendkriminalität - Der Umgang mit Jugendlichen im SPG / eingereicht von Katharina Kribernegg
AuthorKribernegg, Katharina
CensorBirklbauer, Alois
PublishedLinz, 2017
Description40 Seiten
Institutional NoteUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich <Sicherheitspolizeigesetz> / Jugendkriminalität / Personenbezogene Daten / Löschung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-17998 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Jugendkriminalität - Der Umgang mit Jugendlichen im SPG [0.31 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Zusammenfassend kann zum Thema "Jugendkriminalität - Der Umgang mit Jugendlichen im SPG" festgehalten werden, dass der zentrale Anknüpfungspunkt für den Umgang mit Jugendlichen im SPG der „gefährliche Angriff“ ist. Sei es zur Abwehr oder zur Vorbeugung eines solchen. In Zusammenhang mit einem gefährlichen Angriff sind Unmündige und Jugendliche in gleicher Weise von den Maßnahmen und Folgen des Sicherheitspolizeigesetzes betroffen, wie auch Erwachsene. Die Jugendlichen können sich in diesen Fällen nicht auf die Privilegien der Strafunmündigkeit berufen, die ihnen das JGG grundsätzlich gewähren würde. Einzig bei der Löschung erkennungsdienstlicher Daten, welche von einer erkennungsdienstlichen Behandlung stammen, werden Strafunmündige dahingehend privilegiert, dass die Evidenzhaltung ihrer Daten nur für eine verkürzte Dauer von 3 Jahren zulässig ist, sofern es nicht zu einer neuerlichen erkennungsdienstlichen Behandlung gekommen ist. Damit hat auch die Sicherheitspolizei die Möglichkeit, sowohl Reaktions- als auch Präventionsmaßnahmen gegen Jugendliche zu ergreifen. Auf der anderen Seite kann es sich für Jugendliche mitunter sehr schwierig gestalten, ihre einmal gespeicherten personenbezogenen oder erkennungsdienstlichen Daten wieder aus der Evidenz gelöscht zu bekommen, was sich auf ihren weiteren - vor allem auch beruflichen - Werdegang negativ auswirken kann. Denn sind die Daten einmal erfasst und gespeichert, bekommt man sie unter Umständen nicht so einfach wieder entfernt.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 54 times.