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Bibliographic Metadata

Title
Unfairer Freihandel? / eingereicht von Digdem Bayhan
AuthorBayhan, Digdem
CensorBinder, Bruno
PublishedLinz, 2017
Description86 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Freihandel / Fairness / WTO
Keywords (GND)Freihandel / Fairness / World Trade Organization
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-18026 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Unfairer Freihandel? [1.57 mb]
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Abstract (German)

Folgt man der Meinung der G20-Staaten in ihrer Erklärung vom 8./9. Juli 2017, ist der Freihandel prinzipiell positiv und erstrebenswert, protektionistische Maßnahmen wären schlecht. Legitime Schutzmaßnahmen ergeben sich aus den internationalen Verträgen, insbesondere aus den Regelungen der WTO. Dort sind als Schutzmaßnahmen Antidumpingrecht, Antisubventionsrecht und Einfuhrschutzmaßnahmen verankert. Außerhalb der WTO sind Schutzmaßnahmen in Wirtschaftsverträgen aufgezählt. Von den speziellen Regelungen abgesehen, spielt sich die Unfairness von Wirtschaftsbeziehungen in den Zahlungsbilanzen der Staaten ab. Ob und wie weit die Schieflage der Zahlungsbilanz durch Verstöße gegen internationale Wirtschaftsvereinbarungen entstanden ist, erfordert die Analyse von Wirtschaftsdaten. Soweit die Schieflage nicht durch Verstöße gegen Regelungen der Wirtschaftsvereinbarungen entstanden ist, folgt daraus zumindest die politische Forderung an die Vertragspartner, die rechtlichen Regelungen ihres Wirtschaftsverkehrs zu überdenken. Die internationale Politik und Volkswirtschaftslehre sehen Freihandel und Globalisierung nach wie vor im Interesse aller beteiligten Staaten positiv. Die Stimmen jedoch werden mehr, auf die Einhaltung der Schutzbestimmungen, auf die Auswirkungen des Freihandels auf die Zahlungsbilanzen und auf allgemeine Fragen des unausgeglichenen Zahlungsverkehrs zu achten. Weiters sind megaregionale Handelsabkommen wie CETA, TPP oder JEFTA zwischen den Kontinenten neu im Trend. Mit dem Abschluss von JEFTA setzen beide Vertragspartner gegen Protektionismus und wollen auf beiden Seiten Wachstum sowie neue Jobs schaffen. Gemessen an der Wirtschaftskraft wäre JEFTA der größte Freihandelsraum der Welt.

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