Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Attribution und Wohlbefinden : Auswirkungen der Arbeitssituation auf die Attribution bei Misserfolg und folglich auf das Wohlbefinden des Mitarbeiters / eingereicht von Kristina Maier
VerfasserMaier, Kristina
Begutachter / BegutachterinBatinic, Bernad
ErschienenLinz, 2017
Umfang94 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-18120 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Attribution und Wohlbefinden [1.05 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen ob sich die Arbeitssituation, die Autonomie am Arbeitsplatz kombiniert mit der Rollenambiguität, auf die Attribution eines Misserfolgs und folglich das aktuelle Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirkt. Untersucht wird dies anhand vier sich unterscheidender Arbeitssituationen: Arbeitssituation A (hohe Autonomie, hohe Rollenambiguität), Arbeitssituation B (hohe Autonomie, niedrige Rollenambiguität), Arbeitssituation C (niedrige Autonomie, hohe Rollenambiguität), Arbeitssituation D (niedrige Autonomie, niedrige Rollenambiguität). Des Weiteren wird unterstellt, dass die persönlichen Ressourcen (Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugung, Selbstwertgefühl) einen positiven Einfluss auf die Attribution ausüben. Methode: Um dies zu untersuchen, wurde anhand des JD-R-Modells in der Kombination mit der Attributionstheorie nach Weiner ein Forschungsmodell entwickelt, aufgrund dessen eine quantitative Querschnittsstudie durchgeführt wurde. Das Forschungsmodell ist in drei Teilbereiche gegliedert: (1) wie wirkt sich die Arbeitssituation auf (2) die Attribution eines Misserfolges und folglich auf das aktuelle Wohlbefinden des Mitarbeiters aus und (3) welchen Einfluss üben die persönlichen Ressourcen Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugung und Selbstwertgefühl auf die Attribution einer Misserfolgssituation aus. Im Zeitraum vom 4. November 2016 bis 27. November 2016 war eine Online-Teilnahme an der Befragung möglich. Nach Bereinigung der Daten konnte ein Nettorücklauf von 256 Datensätzen vernommen werden.

Ergebnisse: In der Studie konnte ein signifikanter Einfluss der Arbeitssituation (Autonomie und Rollenambiguität) auf die Attribution und das aktuelle Wohlbefinden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen festgestellt werden. Anzumerken ist hier, dass sich das gemessene aktuelle Wohlbefinden ungeachtet der vier unterschiedlich getesteten Arbeitssituationen (A, B, C, D) kaum voneinander unterscheidet. Betreffend der Attribution ließen sich dennoch Tendenzen betreffend der internalen oder externalen Zuschreibung aufzeigen. Jedoch wurde kein Effekt der Attribution auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter festgestellt. Außerdem konnten keine signifikanten Ergebnisse betreffend des Einflusses der Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugung und Selbstwertgefühl auf die Attribution erzielt werden. Fazit: Da die Ergebnisse dieser Studie nur teilweise mit den Aussagen der vorgestellten Literatur übereinstimmen, muss im Zuge weiterer Studien festgestellt werden, weshalb kein Zusammenhang besteht und ob dies möglicherweise dem gewählten Untersuchungsdesign zuzuschreiben ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Objective: The aim of this study is to explore the effects of the working situation autonomy and role-ambiguity on the attribution of a failure and thus on the actual wellbeing of the employee. In addition it is believed that self-efficacy, locus of control and self-esteem perform a positive influence on attribution. Methods: A research model based on the JD-R theory in combination with attribution theory (Weiner) was developed. This model is divided into three parts: (1) how does the working situation (autonomy and role-ambiguity) effects the (2) attribution of a failure and consequently the actual well-being and (3) do self-efficacy, locus of control and selfesteem affect the attribution of a failure. The survey was accomplished online and was available from November 4th 2016 to November 27th 2016 and generated 256 exploitable data sets. Results: Data analysis shows a significant effect of autonomy and role-ambiguity on attribution and actual well-being. The measured current well-being hardly differs in the four tested working situations (A, B, C, and D). Regarding the attribution the analysis reveals tendencies related to the internal or external attribution. However there was no effect of attribution on the actual well-being. Furthermore self-efficacy, locus of control and self-esteem did not significantly affect the attribution of a failure. Conclusions: Since the findings of this study do only reflect the findings of the literature to some extent, further research has to be performed due to the lack of results. It is of importance to find out if these poor outcomes are a result of the chosen research design.