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Titelaufnahme

Titel
Gesundheitliche und soziale Prädispositionen bei Menschen mit schwerem Schädelhirntrauma : eine qualitative Untersuchung von Versicherten der OÖ Gebietskrankenkasse / eingereicht von Sonja Thaller, BSc
AutorInnenThaller, Sonja
Beurteiler / BeurteilerinWegscheider, Angela
ErschienenLinz, 2017
UmfangX, 99 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)schweres Schädelhirntrauma / Prädispositionen / Risikofaktoren / Determinanten der Gesundheit/ Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
Schlagwörter (EN)severe traumatic brain injury / risk factors / predispositions / determinants of health
Schlagwörter (GND)Gesundheit / Schädel-Hirn-Trauma / Krankenkasse
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-18138 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheitliche und soziale Prädispositionen bei Menschen mit schwerem Schädelhirntrauma [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein Schädelhirntrauma (SHT) geht sowohl mit erheblichen Folgen bei den Betroffenen und ihren Angehörigen als auch mit großen Belastungen für das soziale Sicherungs- und das Gesundheitssystem einher. Aus diesem Grund ist das SHT auch im Hinblick auf Präventionsfragen und Risikofaktoren von großem Forschungsinteresse. In diesem Zusammenhang identifizierte die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) bei ihren Versicherten vermehrte Aufenthalte in Krankenanstalten und eine erhöhte Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen bereits im Vorfeld einer schweren Schädelhirnverletzung. Dieser Umstand wirft die Frage auf, inwieweit bei Menschen mit einem schweren SHT gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Prädispositionen vorliegen. Die Fragestellung ist zugleich das Forschungsfeld dieser Masterarbeit, in welcher neben einer Literaturanalyse auch eine empirische Erhebung mit Versicherten der OÖGKK erfolgte. Letztere basiert auf neun Interviews mit Schwerbetroffenen und/oder ihren Angehörigen und wurde mit einem soziodemographischen Kurzfragebogen unterstützt. Die Auswertung der Literatur ergab alters- und geschlechtsspezifische Risikofaktoren. Demnach erleiden vorwiegend Männer ein schweres SHT und das Risiko für eine solche Verletzung steigt mit zunehmendem Alter. Zudem zeigten sich in der Literaturanalyse soziale und wirtschaftliche Faktoren, wie ein geringes Einkommen, eine geringe Ausbildung und eine benachteiligte Wohngegend, als Prädispositionen. Als die zentralsten Ergebnisse dieser Forschungsarbeit stellen sich aber jene Risikofaktoren dar, die sowohl in der Auswertung der Literatur als auch in der empirischen Studie identifiziert wurden. Es handelt sich dabei in erster Linie um gesundheitliche Vorbelastungen, wie psychische Störungen und Schädelhirnverletzungen eines geringeren Schweregrades. Zudem ist ein Alkohol- oder Drogengebrauch im Vorfeld der Verletzung eine Prädisposition für ein schweres SHT.

Zusammenfassung (Englisch)

A traumatic brain injury (TBI) not only has an impact on the life of affected individuals and their families, but also causes considerable social and economic costs. For this reason there is a great interest in the prevention and possible risk factors of traumatic brain injuries. The regional health insurance fund of Upper Austria (OÖGKK) identified numerous stays in hospitals as well as an increased incapacity for work before the injury among insured people with severe TBI. Therefore, this master thesis discusses the extent of health, social and economic predispositions in people with severe traumatic brain injuries via an analysis of the literature and a separate empirical survey. The latter is based on nine interviews with affected people insured with the OÖGKK and/or their relatives. A socio-demographic questionnaire completed the study. The literature analysis resulted in age- and gender-specific risk factors. Predominantly men suffer from a severe TBI and the risk of such an injury rises with increasing age. Other predispositions in the literature review include social and economic factors such as low income, low level of education and deprived residential areas. However, the most central findings of this research are those risk factors that have been identified both in the literature analysis and in the empirical study. These are primarily health problems such as pre-existing mental disorders and brain injuries of a lower severity. In addition, the use of alcohol or drugs before the injury is a predisposition to a severe TBI.

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