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Titelaufnahme

Titel
Wrongful conception und wrongful birth als privilegierte Behandlungsfehler? / eingereicht von Stefanie Bauernfeind
VerfasserBauernfeind, Stefanie
Begutachter / BegutachterinPerner, Stefan
ErschienenLinz, 2017
Umfang55 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Behandlungsfehler / Schwangerschaftsabbruch / Abtreibung / Familienplanung / unerwünschte Geburt
Schlagwörter (EN)wrongful conception / wrongful birth
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-18376 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Wrongful conception und wrongful birth als privilegierte Behandlungsfehler? [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte brachte und bringt auch im Bereich der Familienplanung und Pränataldiagnostik neue Diagnose und (Be)Handlungsmöglichkeiten mit sich. Diese Weiterentwicklung konfrontiert die österreichische Rechtsordnung mit neuen Problemfeldern und noch nicht diskutierten Rechtsfragen. Ab dem Jahr 1990 begann der Diskurs um die Frage, wie Aufklärungs- und Behandlungsfehler im Zusammenhang mit medizinischen Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung, Pränataldiagnostik und unerwünschter Elternschaft aus dem Blickwinkel des Schadenersatzrechts zu beurteilen sind. In den Jahren 2006 bis 2010 erreichte diese Diskussion ihren Höhepunkt, seither hat die Intensität des Austauschs abgenommen und scheint derzeit zum Erliegen gekommen zu sein.

Die vorliegende Arbeit greift den eben geschilderten, mit wrongful conception und wrongful birth bezeichneten Themenkreis wieder auf und fragt danach, ob Behandlungsfehlern bei schwangerschaftsverhütenden Behandlungen bzw im Rahmen der Pränataldiagnostik gegenüber sonstigen Behandlungsfehlern ein schadenersatzrechtlicher Sonderstatus zukommt.