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Titelaufnahme

Titel
Surftourismus in Entwicklungsländern am Beispiel Sri Lanka / eingereicht von Stefan Biereder, BSc
AutorInnenBiereder, Stefan
Beurteiler / BeurteilerinFischer, Karin
ErschienenLinz, 2017
Umfang125 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Tourismus / Entwicklungsländer / Surftourismus
Schlagwörter (EN)tourism / developing country / surftourism
Schlagwörter (GND)Sri Lanka / Tourismus
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-18526 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Surftourismus in Entwicklungsländern am Beispiel Sri Lanka [1.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Wellenreiten verbreitete sich ab den 1960er-Jahren über den ganzen Erdball und bald darauf strömten europäische SurferInnen in alle Himmelsrichtungen aus, um sich auf die Suche nach der „perfekten Welle“ zu machen. Der Reiz des Abenteuers, fremde Kulturen, unentdeckte Surfspots und die relativ einfache Mobilität durch die Globalisierung stecken wohl dahinter, wenn es Menschen aus einem Binnenland wie Österreich an ferne Küsten verschlägt, um sich mit den Kräften der Meere zu messen. Sri Lanka, Bali, Brasilien oder Costa Rica zählen zu solchen bekannten Surfdestinationen und viele Entwicklungsländer sind unter europäischen SurferInnen besonders beliebt, da diese ein enormes Wellenpotential mit angenehmen Wassertemperaturen bieten und der finanzielle Aufwand dabei relativ gering ausfällt. Der Durchschnitt der lokalen Bevölkerung in den genannten Ländern könnte sich umgekehrt schwer ein Flugticket nach Europa, geschweige denn einen Aufenthalt dort leisten. Diese materielle Diskrepanz oder Überlegenheit der EuropäerInnen gegenüber der Dritten Welt gleicht aus der Sicht der Dependenztheorie einem neokolonialen Verhalten und wird als Herrschaftsverhältnis charakterisiert. EinwohnerInnen der jeweiligen Surfdestinationen profitieren zwar durch die Einnahmen aus dem Surftourismus, aber gleichzeitig entwickelt sich eine Abhäüngigkeit vom Reiseverhalten der SurferInnen.

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