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Titelaufnahme

Titel
Studiengebühren als Finanzierungsquelle für Universitäten : Analyse, internationale Beispiele und Implikationen für Österreich / eingereicht von Philipp Schlögelhofer, BSc
AutorInnenSchlögelhofer, Philipp
Beurteiler / BeurteilerinAndeßner, Rene
ErschienenLinz, 2017
UmfangV, 82 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Universität / Finanzierung / Studiengebühr
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-19221 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Studiengebühren als Finanzierungsquelle für Universitäten [1.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die österreichische Universitätslandschaft steht vor einem Umbruch. Aus diesem Grund fordern Politiker wie auch Wissenschaftler den Anteil öffentlicher Finanzierung zu verringern und durch andere Einkommensquellen zu kompensieren. Neben Fundraising und Auftragsforschung stehen dabei - international durchaus nicht unübliche - allgemeine Studiengebühren zur Diskussion. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Auswirkungen zu analysieren, die eine Ausweitung von Studiengebühren für die Hochschulen in Österreich mit sich bringen könnte. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass solche Beiträge durchaus als Finanzierungsquelle für Universitäten geeignet sind. Kostendeckende Studiengebühren scheinen (aufgrund der finanziellen Barrieren) jedoch kaum geeignet eine entsprechende Zahl an Absolventen zu generieren. Deshalb sollte weiterhin der Staat - gemäß dem Solidarmodell - einen entsprechenden Beitrag zur universitären Lehre leisten. In diesem Fall müssen die Hochschulen in Österreich ihre Maßnahmen zur Marktorientierung verstärken. Dazu gehören unter anderem eine angemessene Kommunikations- und Produktpolitik. Bei der Höhe der Studiengebühren ist eine (weiterhin bestehende) Differenzierung zwischen nationalen und internationalen Studierenden angebracht. Nachdem internationale Studenten üblicherweise nach dem Studium Österreich wieder verlassen, bringen diese der nationalen Volkswirtschaft nur einen geringen Nutzen. Jedoch sollen die „Internationals“ keinesfalls als Belastung gesehen werden, sondern als Möglichkeit zur Einkommensgenerierung. Bei internationalen Studenten spricht daher nichts gegen kostendeckende Studiengebühren.

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