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Titelaufnahme

Titel
Vertikale Preisabsprachen im Lebensmittelhandel / eingereicht von Michael Andrzej Luczak
AutorInnenLuczak, Michael Andrzej
Beurteiler / BeurteilerinKeinert, Heinz
ErschienenLinz, 2017
Umfangcirca 70 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)vertikale Preisabsprachen / Kernbeschränkungen / Lebensmittelhandel
Schlagwörter (GND)Lebensmittelhandel / Preisabsprache / Kartell / Kartellverbot / Wettbewerbsbeschränkung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-19431 Persistent Identifier (URN)
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Vertikale Preisabsprachen im Lebensmittelhandel [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit hat die zentralen Aussagen und Aspekte von vertikalen Preisabsprachen im österr Lebensmittelhandel beleuchtet und analysiert. In Anlehnung an die höchstgerichtliche Entscheidung gg Spar kann festgehalten werden, dass durch gezielte Abstimmungen von verschiedenartigen Preisen Endverkaufpreise, Kurantpreise und die insb in Österreich relevanten Aktionspreise im LEH, eine große Anzahl von Produkten faktisch aus dem Preiswettbewerb ausgeschlossen war. Diese bezweckten Beschränkungen haben die Möglichkeit geschaffen, dass im LEH höhere Margen auf Kosten der Verbraucher möglich waren. Dies führte unweigerlich zu groben Verwerfungen an Marktanteilsgewinnen, denn preisaktive Mitbewerber wurden in ihrer Verkaufspreisgestaltung beschränkt. Ferner trat als relativ neues Element eine horizontale Absicherung der Absprachen hinzu, im Zuge dessen Lieferanten den Händlern garantierten, dass sich ihre Mitbewerber auch an gewisse Mindestpreise halten würden. Wurden abgestimmte Verkaufspreise unterschritten, so sind in bestimmten Fällen aggressive Interventionsforderungen gewisser Einzelhändler bei Lieferanten mit Nachdruck kundgemacht worden. Der Überlegung, jene Preisabstimmungen, der Freistellung nach Art 101 Abs 3 AEUV bzw § 2 KartG zu unterziehen, konnte insofern nicht gefolgt werden, da es bei diesen wettbewerbsverzerrenden Handlungen zu keiner adäquaten Partizipation des Konsumenten am Gewinn gekommen ist.371 371 Vgl BWB, "Tätigkeitsbericht 2014", 48, https://www.bwb.gv.at/Documents/Tätigkeitsbericht%202014_HOMEPAGE_4.9.pdf (18.08.2017).

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