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Bibliographic Metadata

Title
Einwilligung in medizinische Behandlungen / eingereicht von Astrid Altmüller
AuthorAltmüller, Astrid
CensorPerner, Stefan
PublishedLinz, 2017
Description54 Blätter
Institutional NoteUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Einwilligung / Behandlung / Aufklärung / Aufklärungspflicht / Erwachsenenschutzgesetz / wrongful birth / Beweislast
Keywords (GND)Therapie / Einwilligung / Ärztliche Aufklärungspflicht / Arzthaftung / Beweislast
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-19568 Persistent Identifier (URN)
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Einwilligung in medizinische Behandlungen [0.72 mb]
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Abstract (German)

Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit ist ein Teilaspekt der Arzthaftung, nämlich die Einwilligung in medizinische Behandlungen. Dabei wird zunächst untersucht, ob eine lege artis durchgeführte Behandlung überhaupt eine Beeinträchtigung der körperlichen Integrität darstellt, wenn der Eingriff ohne vorherige Einwilligung erfolgt. In der Folge wird darauf eingegangen, wie sich die Einwilligung ins Konzept der Rechtswidrigkeit einfügt und welchen Einfluss dies für die Beweislastverteilung hat. In diesem Zusammenhang gilt es auch die Rechtsnatur der Einwilligung zu klären und zu zeigen, welche Konsequenzen sich daraus für die Anforderungen zu ihrer Wirksamkeit bzw Anfechtbarkeit ergeben. Ein ganz zentraler Punkt dieser Arbeit stellt die Darstellung des Umfangs der Aufklärungspflicht dar. Mangels gesetzlicher Grundlagen wird in diesem Kontext vor allem die einschlägige Rechtsprechung referiert. Neben dem Aufklärungsumfang ist auch auf die weiteren Voraussetzungen für die wirksame Einwilligung näher einzugehen. Außerdem werden besondere Problembereiche wie der Themenkreis rund um „wrongful birth“ besprochen. Den Abschluss der Arbeit bildet das streitige Thema der Beweislastverteilung, welcher in Arzthaftungsprozessen große Bedeutung zukommt. Dabei ist einerseits der herrschende Meinungsstand, andererseits aber auch die in Teilen der Literatur geäußerte Kritik darzustellen.

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