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Bibliographic Metadata

Title
Sklavenflucht als furtum sui : und die rechtlichen Sanktionen einer Unterstützung bei der Sklavenflucht / eingereicht von Robert Menzl
AuthorMenzl, Robert
CensorScheibelreiter, Philipp
PublishedLinz, 2017
Description54 Seiten
Institutional NoteUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Sklave / Flucht / Römisches Recht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-19805 Persistent Identifier (URN)
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Sklavenflucht als furtum sui [0.43 mb]
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Abstract (German)

Sklavenflucht als furtum sui. Sklaven waren einer der Eckpfeiler des römischen Imperiums. Sie waren in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens, mit nur wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel dem Militär, vertreten. Ohne den Einsatz der Sklaven wäre das römische Imperium in seiner damaligen Form wohl nicht denkbar gewesen. Da die Anzahl der Sklaven sehr groß war, stellte sich für die römischen Sklavenhalter zwangsweise auch das Problem der Sklavenflucht. Motivation dazu war natürlich der Wunsch nach Freiheit und Verbesserung der eigenen Lebensumstände. Da der Eigentümer das Leben (und die Behandlung) seiner Sklaven in der Hand hielt, konnten die Lebensbedingungen sehr unterschiedlich ausgestaltet sein - von bitterem Elend bis zu einem Leben in (einigem) Luxus war alles möglich. Aufgrund der großen Nachfrage an Sklaven war es für einen geflohenen Sklaven auch kein allzu großes Problem eine neue Anstellung zu finden. Bei einem so wichtigen „Rohstoff“, und viel mehr waren Sklaven in Rom nicht, überrascht es nicht, dass die römische Gesellschaft, deren politische Entscheidungsträger einzig die Sklavenhalter waren, viele Mühen zum Schutz ihres „Rohstoffes“ und zur Aufrechterhaltung des Status Quo aufwandten. Da die römische Gesellschaft vor allem auch eine rechtliche Gesellschaft war, entwickelte sie im Laufe der Zeit eine Vielzahl an rechtlichen Maßnahmen, um jeden Störversuch (sei es nun durch den Sklaven selbst oder durch Dritte), der darauf abzielte, das Verhältniss zwischen Sklaven und Eigentümer zu beeinträchtigen, zu verhindern oder durch zumindest zu sanktionieren. Die Arbeit zeigt wie das römische Recht sich diesem Problem angenommen hat.

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