Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Ausgewählte Aspekte des Kindschaftsverfahrens mit besonderem Blick auf die gesetzliche Verankerung einer "Doppelresidenz" / eingereicht von Raphaela Nill
AutorInnenNill, Raphaela
Beurteiler / BeurteilerinDeixler-Hübner, Astrid
ErschienenLinz, 2017
Umfang99 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Doppelresidenz / Obsorge / Kindschaftsverfahren
Schlagwörter (GND)Österreich / Kindschaftsrecht / Elterliche Sorge / Familiengerichtsverfahren
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-19910 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Ausgewählte Aspekte des Kindschaftsverfahrens mit besonderem Blick auf die gesetzliche Verankerung einer "Doppelresidenz" [0.92 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit befasse ich mich mit verschiedenen verfahrensrechtlichen Aspekten des Kindschaftsverfahrens mit besonderen Blick auf die "Doppelresidenz". Inhaltlich wurde das Kindschaftsrecht seit dem Jahr 1970 durch zahlreiche Novellen des Familienrechts grundlegend umgestaltet. Wesentliche Anliegen der Reformen im Kindschaftsrecht waren die Gleichstellung von Vater und Mutter sowie die Angleichung der Rechtsstellung von ehelichem und unehelichem Kind. Kinder werden heute zunehmend nicht mehr als Objekte elterlicher Rechte und staatlicher Erziehungsaufsicht, sondern als Rechtssubjekte mit eigenen Ansprüchen gesehen. Dies wurde vor allem vom KindRÄG 2001 deutlich zum Ausdruck gebracht, mit dem die Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen wesentlich gestärkt wurde. Mit der Novelle KindNamRÄG 2013 wurde das Kindschaftsrecht weitgehend geändert und neu strukturiert. Auslöser für die Novelle waren mehrere Entscheidungen des EGMR zur rechtlichen Stellung des Vaters eines unehelichen Kindes. Durch diese Novelle wurde das gesamte Kindschaftsrecht neu gegliedert sowie der Begriff "Kindeswohl" neu umschrieben, die gemeinsame Obsorge ausgeweitet, die Rechtsstellung des nicht mit der Obsorge betrauten Elternteils verbessert und die Familiengerichtshilfe eingerichtet. Ziel dieser Arbeit soll sein, bestimmte Neuerungen im Verfahren aufzuzeigen und dem Leser einen Überblick über das österreichische Kindschaftsverfahren zu verschaffen.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 37 mal heruntergeladen.