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Titelaufnahme

Titel
Asylpolitik in Österreich : „Versuch eines eigenen Weges" im Rahmen der Europäischen Union / eingereicht von Sarah Gruber, BEd
AutorInnenGruber, Sarah
Beurteiler / BeurteilerinNuscheler, Franz
ErschienenLinz, 2017
Umfang143 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Migration / Asylrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20082 Persistent Identifier (URN)
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Asylpolitik in Österreich [1.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Welchen Einfluss hat die Europäische Union auf die österreichische Asylpolitik und wie ist ein effizientes Gemeinsames Europäisches Asylsystem aufgebaut? Diese und damit verbundene Fragen werden in dieser Masterarbeit behandelt. Als Motivation für diese Arbeit galten die aktuellen Fluchtbewegungen und die damit im Zusammenhang stehenden Diskussionen. Für ein besseres Verständnis für die Arbeit werden zunächst Unterscheidungen bzw. Abgrenzungen zwischen Asyl- und Migrationspolitik vorgenommen und einige wichtige Begrifflichkeiten definiert, um beispielsweise den Unterschied zwischen Flüchtlingen und AsylwerberInnen darzustellen. Wichtig für ein klares Verständnis der Thematik sind auch die Analyse von Fluchtursachen sowie Erklärungen zu irregulären Migrationsbewegungen. Im Bereich der Asylpolitik wird dieser Aspekt oft in Verbindung mit restriktiven Grenzkontrollen gebracht. Anhand des internationalen Flüchtlingsrechts, wie u.a. der Genfer Flüchtlingskonvention und der Rechtsakte der Europäischen Union, deren Verträge, Richtlinien und Verordnungen, werden EU-Rahmenbedingungen für Österreich und die anderen EU-Mitgliedstaaten geschaffen, welche die nationalstaatliche Asylpolitik zunehmend beeinflussen.

In Österreich gibt es eine Reihe von Rechtsvorschriften mit asylpolitischen Schwerpunkten, die sich stetig weiterentwickeln und an die europäischen Vorgaben angepasst werden müssen. Wichtige AkteurInnen auf europäischer Ebene, wie der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission, auf internationaler Ebene, beispielsweise das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, sowie auf österreichischer Ebene die Ministerien, Nichtregierungsorganisationen oder Parteien, beeinflussen das Gemeinsame Europäische Asylsystem zusätzlich. Trotz kontinuierlicher Weiterentwicklung und Anpassung der Rechtsvorschriften üben Österreich und viele andere Mitgliedstaaten sowie internationale Organisationen Kritik an der Umsetzung des Asylsystems. So kommt es zu Problemen, was sich u.a. bei der Verteilung der Flüchtlinge auf die Mitgliedstaaten und die wiedereingeführten Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zeigt.

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