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Titelaufnahme

Titel
Fähigkeitsorientierte Aktivität in Oberösterreich von 1945 bis heute / eingereicht von Stefan Fuchshuber, Bsc.
AutorInnenFuchshuber, Stefan
Beurteiler / BeurteilerinWegscheider, Angela
ErschienenLinz, 2018
Umfang93 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Oberösterreich / Störung / Diakonie
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20119 Persistent Identifier (URN)
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Fähigkeitsorientierte Aktivität in Oberösterreich von 1945 bis heute [3.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit geht der Frage nach, wie sich die Leistung der Fähigkeitsorientierten Aktivität in Oberösterreich seit 1945 entwickelte. Die Daten wurden durch Literatur- und Archivrecherche sowie anhand einer Fallstudie über das Angebot beim Träger Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen gesammelt und ausgewertet. Es wurden Gesetzestexte, Archivmaterialien und Dokumente inhaltsanalytisch ausgewertet und die Ergebnisse deskriptiv dargestellt. In Oberösterreich wurde die Leistung Arbeitstherapie erstmals mit der Einführung des Behindertengesetzes 1964 (Oö. BhG 1964) gesetzlich verankert. Die Untersuchung zeigt, dass bereits vor Einführung des Oö. BhG Ende der 1960er Jahre Arbeitstherapieangebote aufgebaut wurden. Das Oö. BhG wurde 1991 wiederverlautbart und 2008 durch das Oö. Chancengleichheitsgesetz (Oö. ChG) ersetzt. 1971 wurde die Leistung in Beschäftigungstherapie, 1991 in Hilfe durch Beschäftigung und 2008 in Fähigkeitsorientierte Aktivität umbenannt. Die Weiterentwicklung des Oö. BhG förderte die Professionalisierung und den weiteren Ausbau des Ersatzarbeitsmarktes. Neben der gesetzlichen Verankerung spielten das Engagement der hier tätigen Sozialorganisationen und die bessere Ausbildung der BetreuerInnen eine zentrale Rolle. Die Analyse der Entwicklung der Beschäftigungswerkstätten in Oberösterreich zeigt, wie sich die gesellschaftliche Notwendigkeit einer sinnvollen Tagesbetreuung in sozialpolitischen Angeboten niederschlägt. Einerseits brachte erst die defizitorientierte Sichtweise gemeinsam mit dem Bedarf an Unterstützung Menschen mit Beeinträchtigungen in den Ersatzarbeitsmarkt. Andererseits erhielten die betroffenen Menschen, die durch verschiedene Barrieren vom allgemeinen Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren, Zugang zu einer sinnvollen Beschäftigung, Tagesstrukturierung und Betreuung.

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