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Titelaufnahme

Titel
Zucht in Ordnung : über die Allgegenwärtigkeit der Eugenik / Mag. Dr. Rainer Krottenthaler, MA
AutorInnenKrottenthaler, Rainer
Beurteiler / BeurteilerinKepplinger, Brigitte
ErschienenLinz, 2018
Umfang107 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Eugenik / medizinisch unterstützte Fortpflanzung / Reproduktionsmedizin / Nationalsozialismus / sozialistische Eugenik / feministische Eugenik / katholische Eugenik / Rassenhygiene / Sozialhygiene / Franic Galton / Charles Darwin
Schlagwörter (GND)Eugenik / Nationalsozialismus / Gentechnologie
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20136 Persistent Identifier (URN)
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Zucht in Ordnung [1.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das wahrscheinlich bekannteste mit Sicherheit aber dunkelste Kapitel der Eugenik ist das der Zeit des Nationalsozialismus. Die Eugenik ist seither diskreditiert, die Eigenschaft „eugenisch“ negativ besetzt. Die heute weit verbreitete Gleichsetzung von eugenischem Gedankengut und NS-Ideologie ist jedoch historisch falsch. Zwar lässt sich die Eugenik perfekt in das Weltbild der Nationalsozialisten integrieren (und vice versa). Dennoch kann diese weder zeitlich noch geografisch noch ideologisch auf den Nationalsozialismus beschränkt werden. Dies aufzuzeigen ist Ziel der gegenständlichen Arbeit, die sich auf folgende drei Hypothesen stützt: 1. Zeitliche und räumliche Dimension: Eugenik ist weder ein spezifisch deutsches Phänomen noch ein Phänomen des Zeitraums zwischen 1933 und 1945. Sie existiert davor, sie existiert danach und man findet sie in unterschiedlichen Ausprägungen in nahezu allen Industrieländern. 2. Ideologische Dimension: Die deutsche Rassenhygiene geht mit dem Nationalsozialismus zwar eine perfekte Symbiose ein, dennoch ist es falsch, sie ideologisch darauf zu reduzieren. Auch zu anderen Weltanschauungen lassen sich Anknüpfungspunkte finden. 3. Aktuelle Dimension: Eugenik ist kein Phänomen der Vergangenheit. Sie existiert, wenn auch in veränderter Form, noch immer und berührt zahlreiche aktuelle Fragen. Ich möchte dies an Hand des konkreten Beispiels der medizinisch unterstützten Fortpflanzung aufzeigen.

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