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Titelaufnahme

Titel
Gesundheitsinformationen aus dem Internet : eine quantitative Erhebung zur Online-Gesundheitsinformationssuche / eingereicht von Eva Mittermayr, BSc
Weitere Titel
Health information on the internet
AutorInnenMittermayr, Eva
Beurteiler / BeurteilerinGerich, Joachim
ErschienenLinz, 2018
UmfangVII, 186 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheitsinformationsverhalten / Online-Gesundheitsinformationen / gesundheitsbezogene Internetnutzung / Gesundheitsverhalten / Gesundheitswissen / Gesundheitskompetenz / Quellen von Gesundheitsinformationen
Schlagwörter (EN)health information seeking behaviour / online health information / health-related Internet use / health behaviour / health knowledge / health literacy / sources of health information
Schlagwörter (GND)Gesundheitswesen / Gesundheitsverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20556 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Gesundheitsinformationen aus dem Internet [4.68 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Vielfach dienen Informationen aus dem Internet über Gesundheitsversorgung und Krankheitsprävention als Hilfestellung bezüglich persönlicher gesundheitsbezogener Entscheidungen. Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, hinsichtlich dieser Nutzung von Online-Gesundheitsinformationen die persönlichen Einstellungen, Ressourcen und Verhältnisse der InformationsnutzerInnen zu beleuchten. Die quantitative Erhebung (n = 265) klärt dabei insbesondere, in welchen Situationen und unter welchen Umständen Personen auf gesundheitsbezogene Informationen aus dem Internet zurückgreifen und welche Handlungen sie dadurch veranlassen. Die Studienergebnisse zeigen, dass vor allem die Ersteinschätzung von gesundheitlichen Beschwerden, aber auch die Beruhigung von gesundheitlichen Ängsten oder die Aufklärung von Krankheiten naher Angehöriger häufige Gründe einer Online-Informationssuche darstellen. Welche Begebenheiten eine Informationssuche im Internet begünstigen, kann besonders über die Präferenz verschiedener Informationsquellen, die gesundheitlich Situation, das Gesundheitsbewusstsein, aber auch den wahrgenommenen sozialen Druck zu Empowerment von Personen erklärt werden. Als weniger ausschlaggebend für das Online-Gesundheitsinformationsverhalten der Befragten erweist sich in der Studie die familiäre Situation und die gesundheitlichen Kompetenzen bzw. deren Fehleinschätzung. Der differenzierte Blick auf die unterschiedlichen Gründe einer gesundheitsbezogenen Informationssuche im Internet eignet sich dennoch dazu, die unterschiedlichen Einflussgrößen der persönlichen Situation und Erfahrung in Relation zum Spektrum der Online-Gesundheitsinformationssuche zu stellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Information about health care and illness prevention for personal health decisions is increasingly obtained via the internet. This master thesis aims to explore the personal attitudes, resources and circumstances of people accessing online health information. The quantitative survey (n = 265) analyzes which situations and circumstances lead to online-based health information searches, and what actions follow. The study shows that especially the initial assessment of health problems, gathering information concerning the illnesses of close relatives and calming oneself in regard to anxieties caused by personal health problems are common motives for the retrieval of medical conditions online. The reasons for health information searches online are in particular determined by peoples preferences of different health information sources, their health situation, their health consciousness but also a perceived social urge to empowerment. The actions which follow online health searches are in this study especially defined through the respondents trust in the health system resp. alternative medicines, their health locus of control and also their health consciousness and the perceived social urge to empowerment. Less important is the respondents family situation, their health competences, resp. their misconception in that regard. The differentiated analysis of online health information searches helps to identify what role personal circumstances and experience plays.

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