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Titelaufnahme

Titel
Eine empirische Untersuchung im DACH-Raum : Geschlechterunterschiede im Anlageverhalten / eingereicht von Mag. Kristina Baumgartner, BSc
AutorInnenBaumgartner, Kristina
Beurteiler / BeurteilerinCocca, Teodoro
ErschienenLinz, 2018
Umfangvii, 100 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Anlageverhalten / Geschlechterunterschiede / Private Banking
Schlagwörter (EN)gender / private banking / investment behavior
Schlagwörter (GND)Finanzwirtschaft / Anlageverhalten / Geschlechterrolle
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20568 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Eine empirische Untersuchung im DACH-Raum [1.59 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung: Die Forschung hat schon vielfach nachgewiesen, dass sich das Anlageverhalten von Frauen und Männern unterscheidet. Beispielsweise gelten weib-liche Anlegerinnen als weniger risikotolerant als männliche Anleger. Derzeit herrscht jedoch noch Unklarheit über die Ursachen für diese Geschlechterunterschiede. Daher wird in dieser Arbeit die bestehende Literatur und das Anlageverhalten von Private-Banking-Kunden im Rahmen einer empirischen Auswertung untersucht. Vorgehensweise: Zunächst wird die bestehende Literatur analysiert und ein Erklärungsmodell konstruiert, um mögliche Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten herauszuarbeiten. Das An-lageverhalten wird dabei in Anlehnung an Marinelli et al. (2017) in die drei Teilbereiche Risi-koaversion, Portfoliogestaltung und Entscheidungsprozess gegliedert2 und die Einflussfaktoren werden in soziodemografische und ökonomische, sowie in behaviorale und psychologische ge-teilt. In einem weiteren Schritt werden diese Erkenntnisse mit Hilfe von empirischen Auswer-tungen ergänzt und überprüft. Dazu werden die Daten von insgesamt 1.112 Private-Banking-Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Ergebnisse: Obwohl signifikante Geschlechterunterschiede in der Risikotoleranzselbstein-schätzung bestehen, unterscheiden sich die Portfolios und die Renditen zwischen weiblichen und männlichen Private-Banking-Kunden kaum. Die Unterschiede in der Risikotoleranz kön-nen unter anderem durch das Finanzwissen erklärt werden. Männer treffen Anlageentscheidun-gen selbstständiger, haben jedoch häufiger Kontakt mit ihrem Anlageberater und sind bei Fi-nanzdienstleistungen online-affiner als Frauen.

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