Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenschluss von Facebook und WhatsApp im Lichte der EU-Zusammenschlusskontrolle / eingereicht von Mirko Marjanovic
AutorInnenMarjanovic, Mirko
Beurteiler / BeurteilerinLeidenmühler, Franz
ErschienenLinz, 2018
Umfang41 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Europäisches Kartellrecht / Fusionskontrolle / Wettbewerbsrecht / Facebook / WhatsApp
Schlagwörter (GND)Fusion / Fusionskontrolle / Wettbewerbsrecht / Kartellrecht / Facebook / Whatsapp
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20570 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Der Zusammenschluss von Facebook und WhatsApp im Lichte der EU-Zusammenschlusskontrolle [0.47 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Anwendungsbereich der Fusionskontrollverordnung 2004, als maßgebliches Regelungswerk, eröffnet sich bei Zusammenschlüssen, Fusionen und Kontrollerwerben, die eine gemeinschaftsweite Bedeutung durch Erreichen von gewissen Umsatzschwellen aufweisen. Vor allem die vorherrschende Problematik dieser Umsatzschwellen als Aufgreifkriterien und die Zuständigkeit der Kommission über das Verweisungssystem der FKVO wurde anhand des Beispiels des Zusammenschlusses Facebook/WhatsApp dargestellt. Neben der Umsatzschwellenproblematik wurde in der vorliegenden Arbeit vor allem die materielle Beurteilung eines Zusammenschlusses auf Auswirkungen gegenüber dem freien Wettbewerb durch die Kommission reminisziert. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entwicklung des Begriffs der Wettbewerbsbeeinträchtigung vom einstigen Abstellen auf die marktbeherrschende Stellung als Grundbeispiel zum SIEC-Test als die Regel dargestellt. Im Zuge der Marktabgrenzungsfrage wurden die konkreten Gegebenheiten und Auswirkungen des Zusammenschlusses Facebook/WhatsApp auf die abgegrenzten Märkte der Verbraucherkommunikationsdienste, sozialen Netzwerkdienste und der Online Werbedienste erläutert. Ehe ein Umriss des Fusionskontrollverfahrens vorgenommen wurde und die Folgen von Verstößen gegen die Bestimmungen der FKVO aufgezeigt wurden. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Geldbuße wegen unrichtigen bzw. irreführenden Angaben, welche die Kommission auch Facebook verhängte. Zu guter Letzt wurde eine potentielle Reform der Fusionskontrollverordnung in Bezug auf die Umsatzschwellen als alleiniges Aufgreifkriterium erörtert und gewürdigt.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 36 mal heruntergeladen.