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Titelaufnahme

Titel
Einrichtung des unabhängigen Kontrollsystems für Energieausweise nach Artikel 18 EU-Gebäuderichtlinie in Oberösterreich / eingereicht von Markus Kürnsteiner, MSc
AutorInnenKürnsteiner, Markus
Betreuer / BetreuerinWagner, Erika
ErschienenLinz, 2018
UmfangVII, 32 Seiten
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Energieausweis / Kontrollsystem / Gebäuderichtlinie / Artikel 18 / Oberösterreich
Schlagwörter (GND)Europäische Union <Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden> / Energieausweis / Kontrollsystem / Oberösterreich
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20708 Persistent Identifier (URN)
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Einrichtung des unabhängigen Kontrollsystems für Energieausweise nach Artikel 18 EU-Gebäuderichtlinie in Oberösterreich [0.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Ziel der Qualitätssicherung von Energieausweisen durch stichprobenartige Kontrollen wurden die Mitgliedsstaaten gemäß Art. 18 der EU-Gebäuderichtlinie 2010 zur Einrichtung eines unabhängigen Kontrollsystems verpflichtet. Da dieser Auflage aus Sicht der Europäischen Kommission nicht alle Bundesländer Österreichs fristgerecht nachgekommen sind, folgte ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Nation. Um die im Falle einer Verurteilung drohenden Strafzahlungen zu vermeiden, wurde dieser Verpflichtung nach Art. 18 EU-Gebäuderichtlinie mit Einfügen des § 36a Oö. Bautechnikgesetz im Zuge der Bautechnikgesetz-Novelle 2016 legistisch Genüge getan. Die Abteilung Umweltschutz, Gruppe Bauphysik, des Amtes der Oö. Landesregierung ist im Auftrag der Landesregierung mit der operativen Durchführung dieser gesetzlichen Bestimmungen betraut, welche sie seit Mai 2017 umsetzt. Zu Beginn dieser Masterarbeit werden die rechtlichen Hintergründe zur Entstehung des unabhängigen Kontrollsystems in Oö. sowie alle relevanten Rechtsgrundlagen für dessen praktische Umsetzung erläutert. In Folge wird auf die korrekte Auslegung der inhaltlichen Verpflichtung nach unionsrechtlicher Vorschrift, deren konkrete legistische und praktische Umsetzung in Oö. sowie mit der Stichprobenkontrolle verbundene verwaltungsrechtliche Folgen eingegangen. Zum Schluss wird das in Oö. eingerichtete unabhängige Kontrollsystem mit der Methodik anderer Bundesländer verglichen. Dabei zeigt sich, dass sich der Oö. Gesetzgeber mit seiner Verpflichtung zur Option 1a des Anhangs II der EU-Gebäuderichtlinie für eine verwaltungsökonomische Umsetzung der unionsrechtlichen Vorgaben entschieden hat. Die praktische Durchführung der Stichprobenkontrolle ohne verpflichtende Online-Datenbank und im Umfang von ca. 400 Energieausweisen pro Jahr stellt die, aus Sicht des Aufwands für Verwaltung und Ausweisaussteller, ökonomischste Ausführung dar, und ermöglicht zudem eine statistisch korrekte Erfüllung der Vorgaben gemäß Art. 18 EU-Gebäuderichtlinie.

Zusammenfassung (Englisch)

With the aim of quality assurance of energy certificates by means of random checks, the member states were obliged to set up an independent control system in accordance with Art. 18 EU Building Directive 2010. As this requirement, from the point of view of the European Commission, has not been met in due time by all provinces of Austria, an infringement procedure against the nation followed. In order to avoid penalties in the event of a conviction, this obligation was introduced in accordance with Art. 18 EU Building Directive with the insertion of § 36a Oö. Bautechnikgesetz in the course of the Oö. Bautechnikgesetz amendment 2016. The department Environmental Protection, group Building Physics of the Upper Austria governments office, on behalf of the Upper Austrian government, is entrusted with the operational implementation of these legal provisions, which it has implemented since May 2017. At the beginning of this master thesis, the legal background to the emergence of the independent control system in Upper Austria and all relevant legal bases for its practical implementation are illustrated. Consequently, the correct interpretation of the substantive obligation under EU law, its concrete legal and practical implementation in Upper Austria as well as administrative control related to the sampling control are explained. Finally, the in Upper Austria established independent control system is compared with the methodology of other federal states. It turns out that Upper Austrias legislators, with their commitment to option 1a of the annex II to the EU Buildings Directive, have gone for an efficient implementation of the EU legislation. The practical implementation of random sampling without a compulsory online database and around 400 energy certificates per year represents the most economic execution, from the point of view of administration als well as exhibitor expense, and also allows statistically correct fulfillment of the specifications according to Art. 18 EU Buildings Directive.

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