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Titelaufnahme

Titel
Motivation und Arbeitsgestaltung im Ehrenamt / eingereicht von Mag.a Katharina Musil
Weitere Titel
Motivation and jobdesign for volunteers
AutorInnenMusil, Katharina
Beurteiler / BeurteilerinInnreiter-Moser, Caecilia
ErschienenLinz, 2018
Umfangv, 85 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Motivation / Arbeitsgestaltung / Ehrenamt / Self-Determination Theorie / Job characteristics Modell
Schlagwörter (EN)motivation / jobdesign / volunteer / self-determiation theory / job characteristics model
Schlagwörter (GND)Motivation / Ehrenamt / Waldorfpädagogik
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-20948 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Motivation und Arbeitsgestaltung im Ehrenamt [1.5 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation und Arbeitsgestaltung im Ehrenamt. Konkret geht sie auf folgende Leitfragen ein: - Welche Form der Motivation, beziehungsweise welche Bedürfnisse liegen der ehrenamtlichen Tätigkeit der Freien Waldorfschule (FWS) Linz zugrunde (nach Deci und Ryan, 1985; 2000)? - Wie muss die ehrenamtliche Tätigkeit beziehungsweise die Organisationskultur in der FWS Linz gestaltet sein, um die Motivation zu fördern und die Bedürfnisse abzudecken? - Wie muss eine systemtechnische Unterstützung gestaltet sein, um die Motivation zu fördern und die Bedürfnisse abzudecken? Konzepte, die dafür herangezogen werden, sind die Self-determination Theorie (SDT) von Deci und Ryan (1985; 2000) und das Job characteristics Modell nach Hackman und Oldham (1975; 1976). Die Fragestellung wurde anhand von Interviews mit ehrenamtlich tätigen Eltern der Waldorfschule bearbeitet und die erhobenen Daten mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2008) ausgewertet. In dem Versuch, die erste Frage zu beantworten, hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, zwischen Motiven, Motivation und Bedürfnissen zu unterscheiden. Bezüglich der Motive zeigen die Interviews, dass das Wohl der Kinder für alle im Vordergrund steht. Darüber hinaus können aus den Interviews drei Motivgruppen herausgefiltert werden: (1) „Etwas bewirken und/ oder verbessern“ (2) „Werte ausleben“ (3) „Verantwortungsbewusstsein“ Die Motive (1) und (2) verkörpern Motivation mit höherem Selbstbestimmungsgrad und können daher unter dem Begriff der selbstbestimmten Motivation subsummiert werden. Ihnen liegen die Bedürfnisse nach Autonomie und Kompetenz zu Grunde. Das Motiv (3) orientiert sich stark an der Außenwelt und ist daher eher als kontrollierte Motivation einzustufen. Für die Motive (2) und (3) steht das Bedürfnis der Zugehörigkeit im Vordergrund. Bei der zweiten Frage, welche Arbeitsgestaltung motivationsfördernd ist, zeigen die Daten, dass man zwischen kontrollierter und selbstbestimmter Motivation unterscheiden muss. Kontrollierte Motivation wird durch hohe Freiwilligkeit, wenig Verantwortung und klare Aufgaben gefördert. Selbstbestimmte Motivation hingegen wird durch hohe Autonomie, viel Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum und viel Verantwortung unterstützt. Darüber hinaus zeigen die Interviewergebnisse, dass ein Miteinander die Zugehörigkeit nur dann unterstützt, wenn es eine wertschätzende Organisationskultur mit vielen konstruktiven Feedbackmöglichkeiten gibt. Um die dritte Frage zu beantworten wurden die Erkenntnisse der ersten beiden Fragen in konkrete Tools, die eine motivationsfördernde Arbeitsgestaltung unterstützen können, übersetzt. Aus den Interviews lässt sich schließen, dass Feedbacktools in der Waldorfschule Linz eine wichtige Ergänzung für die Arbeitsgestaltung darstellen würden.

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