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Titelaufnahme

Titel
Ausschüttung auf Basis des Einzelabschlusses nach IFRS for SMEs unter den Aspekten Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz in Österreich / eingereicht von Mag. Josef Arminger
Weitere Titel
Distribution based on Seperate Financial Statements in accordance with IFRS for SMEs considering the Aspects of Capital Maintenance and Creditor Protection in Austria
AutorInnenArminger, Josef
Beurteiler / BeurteilerinRohatschek, Roman ; Aschauer, Ewald
Betreuer / BetreuerinRohatschek, Roman
ErschienenLinz, 2018
UmfangXIII, 271, II Seiten
HochschulschriftUniversität Linz, Dissertation, 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)IFRS for SMEs / Kapitalerhaltung / Gläubigerschutz / Solvenztest / EU-Bilanzrichtlinie / EU-Kapitalrichtlinie
Schlagwörter (EN)IFRS for SMEs / capital maintenance / creditor protection / solvency tests / EC-accounting directive / EC-capital maintenance directive
Schlagwörter (GND)Kapitalmarkt / Gläubigerschutz / Kapitalerhaltung / International Financial Reporting Standards
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-21155 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Ausschüttung auf Basis des Einzelabschlusses nach IFRS for SMEs unter den Aspekten Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz in Österreich [2.63 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand der Dissertation ist die Untersuchung, ob Ausschüttungen auf Basis des Einzelabschlusses nach IFRS-SME unter dem Aspekt der Kapitalerhaltung und des Gläubigerschutzes in Österreich zulässig erscheinen. Diese Fragestellung ist insbesondere wegen der zunehmenden internationalen Verflechtung nicht nur von börsenotierten Unternehmen von Bedeutung, da vergleichbare Finanzinformationen die Zusammenarbeit wesentlich erleichtern können. Andererseits spielen Gläubigerschutz und das Prinzip der Kapitalerhaltung in der Europäischen Union eine zentrale Rolle im Gesellschaftsrecht und der Rechnungslegung. Unter Anwendung der bilanztheoretisch hermeneutischen Methodik konnte aufgezeigt werden, inwieweit das Regelwerk des IFRS-SME den angeführten Kriterien entspricht bzw. ein Anpassungserfordernis besteht. Derartige Erfordernisse ergeben sich bei den Posten Finanzinstrumente, Fertigungsaufträge und Dienstleistungsverträge. IFRS-SME erlaubt bei diesen Posten eine Erfassung von unrealisierten Gewinnen im Jahresabschluss, die grundsätzlich für eine Ausschüttung an Gesellschafter von Kapitalgesellschaften zur Verfügung stehen und damit den anführten Prinzipien grundlegend widersprechen. Von den in der Literatur aufgezeigten Lösungsansätzen, die bei Anwendung des IFRS-SME gleichzeitig den Prinzipien des Gläubigerschutzes und der Kapitalerhaltung entsprechen, wurde der Solvenztest als zukunftsträchtigste Lösung identifiziert. Dieser Lösungsansatz steht jedoch unter dem Vorbehalt der Zulässigkeit des IFRS-SME als Rechnungslegungsnorm in der EU und Österreich. Es kommt bei Anwendung zu einer Entkoppelung von Rechnungslegung und Ermittlung des maximal zulässigen Ausschüttungsbetrages.

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