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Titelaufnahme

Titel
Die actio pro socio im österreichischen GmbH-Recht / eingereicht von Daniela Hofstätter
AutorInnenHofstätter, Daniela
Beurteiler / BeurteilerinArtmann, Eveline
ErschienenLinz, 2018
Umfang32 Seiten
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Actio pro socio / Minderheitenrecht / GmbH / GesbR
Schlagwörter (GND)Österreich / Gesellschaftsrecht / GmbH / Gesellschaft des bürgerlichen Rechts / Actio pro socio / Minderheitenrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-21312 Persistent Identifier (URN)
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Die actio pro socio im österreichischen GmbH-Recht [0.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird die Anwendbarkeit der actio pro socio im österreichischen GmbH Recht diskutiert. Mittels der actio pro socio soll einerseits der Schutz des Minderheitsgesellschafters gegen missbräuchliches Handeln der Mehrheit gewährleistet werden, andererseits dient die actio pro socio ebenso der Wahrung der Gesellschaftsinteressen, da durch die Gesellschafterklage dem einzelnen Gesellschafter die Möglichkeit zusteht, fehlerhafte Entscheidungen der Mehrheit zu korrigieren. Das Erfordernis der actio pro socio hat zwei Seiten: Auf der einen Seite stellt es einen Schutz des Individuums, und auf der anderen Seite einen Schutz der Gesellschaft vor fehlerhaften Entscheidungen dar. Dieser Schutzmechanismus verläuft somit parallel. Wegen des in § 48 GmbHG verankerten Minderheitsrechts (Stammeinlage in Höhe von 10 % oder Nennbetrag in Höhe von EUR 700.000) wurden bereits vor Inkrafttreten des GesbR-RG hinsichtlich der Zulässigkeit der actio pro socio im Rahmen des GmbH-Rechts unterschiedliche Standpunkte in der Lehre vertreten. Nach Erlass des § 1175 Abs 4 ABGB wurde diese Diskussion auf neue Beine gestellt, da nach § 1175 Abs 4 ABGB die GesbR-Bestimmungen auch auf andere Gesellschaften anzuwenden sind, soweit für diese keine besonderen Vorschriften bestehen und die Anwendung dieser Bestimmungen auch unter Berücksichtigung der für die jeweilige Gesellschaft geltenden Grundsätze angemessen ist. Wegen des in § 48 GmbHG verankerten Minderheitsrechts wurden bereits vor Inkrafttreten des GesbR-RG hinsichtlich der Zulässigkeit der actio pro socio im Rahmen des GmbH-Rechts unterschiedliche Standpunkte in der Lehre vertreten.

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