Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Gestaltung des HRM-Systems zur Förderung von organisationaler Ambidextrie unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur / eingereicht von Alexandra Stadlmayr, BSc
AutorInnenStadlmayr, Alexandra
Beurteiler / BeurteilerinMüller, Barbara
ErschienenLinz, 2018
Umfang148 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Ambidextrie / HRM-System / Unternehmenskultur
Schlagwörter (EN)Ambidexterity / HRM-System / organizational culture
Schlagwörter (GND)Unternehmenskultur / Organisationale Ambidextrie
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-21394 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Gestaltung des HRM-Systems zur Förderung von organisationaler Ambidextrie unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur [2.12 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Unternehmen sehen sich aufgrund der erhöhten Umweltkomplexität und -dynamik verstärkt der Notwendigkeit ausgesetzt, gleichzeitig einerseits ihr bereits existierendes Wissen effizient zu nutzen und aber andererseits ständig neues Wissen zu entwickeln, um das langfristige Bestehen auf den Märkten sicherzustellen. Die Fähigkeit zur simultanen Ausübung von exploitativen und explorativen Tätigkeiten hängt in hohem Ausmaß von den Humanressourcen einer Organisation ab, deren Beschaffung, Einsatz und Entwicklung wiederum mittels HRM-Systemen gesteuert werden kann. Sämtliche organisationale Systeme und Praktiken sind jedoch immer in die jeweils spezifische Unternehmenskultur eingebettet, deren Einfluss daher ebenso Berücksichtigung finden muss. Mit dieser Diplomarbeit wird daher das Ziel verfolgt, praktische Empfehlungen für die Gestaltung eines strategischen HRM-Systems zu geben, welches die Rolle der Unternehmenskultur berücksichtigt, um schließlich die simultane Verfolgung von Exploration und Exploitation zu fördern. Die aus der durchgeführten Einzelfallstudie gewonnenen Ergebnisse zeigen auf, dass ein konsistentes HRM-System, welches im stabilen Kern auf Commitment und Leistung basiert und gleichzeitig einen flexiblen Raum für die Anpassung an explorative und exploitative Einheiten und an die Ansprüche der MitarbeiterInnen zulässt, die Fähigkeit zur Ausübung und zur Integration von Exploration und Exploitation in strukturell ambidextren Organisationen positiv beeinflusst. Insbesondere stellt dieses HRM-System im stabilen Kern die auf Werten basierte Passung neuer MitarbeiterInnen zum Unternehmen, die Mitarbeiterbindung, die Entwicklung fachlicher und sozialer Fähigkeiten sowie die Einsatzbereitschaft der Organisationsmitglieder sicher. Durch die Einbettung dieses stabilen als auch flexiblen HRM-Systems in eine durch Offenheit, Leistungsorientierung, Kooperation und Positivität charakterisierte Unternehmenskultur wird den MitarbeiterInnen eine starke gemeinsame Orientierung vorgegeben. So besteht eine hohe Konsistenz zwischen HRM-System, Unternehmenskultur und ambidextrer Ausrichtung, da alle drei betrachteten Konstrukte den Fokus gleichzeitig sowohl auf Stabilität und Effizienz als auch auf Flexibilität und Offenheit legen. In ihrer sich gegenseitig aufeinander ausübenden Wechselwirkung bilden das HRM-System und die Unternehmenskultur schließlich die Basis zur Integration explorativer und exploitativer Abteilungen in strukturell ambidextren Organisationen. Gemeinsam fördern sie die Identifikation der MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen, Zielen und Werten, ein gegenseitiges Verständnis zwischen explorativen und exploitativen Abteilungen sowie die Entwicklung informeller abteilungsübergreifender Kontakte. Damit ist schließlich der Grundstein für eine abteilungsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit gelegt, durch welche exploratives und exploitatives Wissen in strukturell ambidextren Organisationen integriert wird.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 50 mal heruntergeladen.